Jubiläum im Lötlämpken
„Die Diäftigen“ lassen seit 50 Jahren die Kugel Rollen

Münster-Mariendorf -

Der Kegelclub „Die Diäftigen“ wurde vor 50 Jahren im Lötlämpken gegründet – und ist mittlerweile wieder dorthin zurückgekehrt. Schließlich werden im Stadtbezirk die Kegelbahnen knapp.

Montag, 23.04.2018, 20:04 Uhr

In der Gaststätte „Lötlämpken“ hat die Kegelgruppe vor 50 Jahren angefangen – auch die heutige Besetzung rollt dort die Kugel.
In der Gaststätte „Lötlämpken“ hat die Kegelgruppe vor 50 Jahren angefangen – auch die heutige Besetzung rollt dort die Kugel. Foto: klm

Der älteste Aktive in ihren Reihen ist 87 Jahre alt: Josef Meckmann-Dorsel. Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Kegelclubs „Die Diäftigen“ kam jetzt jemand hinzu, der zwar nicht mehr mitkegelt, aber mit 92 Jahren noch älter ist und zu den neun Gründungsmitgliedern gehört: Paul Schräder.

Viel um die Vergangenheit ging es jetzt in der Stammgaststätte „Lötlämpken“ in Mariendorf, wo im März 1968 alles angefangen hatte. „Ursprünglich durfte niemand mitmachen, der nicht Plattdeutsch sprach“, erzählte Paul Schräder nach einem gemeinsamen Essen mit Backschinken und Curry-Hähnchen.

Die Zahl der Kegler wuchs bis 1971 auf 13. Heute sind es zehn Herren, die alle zwei Wochen auf der Bahn des Hauses die Kugel rollen lassen. Nur zwei der Aktiven heute kommen nicht aus Mariendorf, erzählte Schriftführer Josef Böckelmann. Dessen Vetter Heinz Böckelmann – auch nicht mehr aktiv – gehörte wie Meckmann-Dorsel und Schräder zu den Gründungsvätern und nahm an der Feier teil. Kegelvater ist Josef Kintrup.

Zwischenzeitlich waren „Die Diäftigen“ (das bedeutet in etwa die „Kräftigen“, „Bodenständigen“ oder „Zuverlässigen“) Kegel-Gäste im Hotel „Schoo“ in Erpho beziehungsweise in der Gaststätte „Coerheide“ an der Königsberger Straße, bevor sie vor drei Jahren zur Mariendorfer Straße zurückkehrten.

Beim Jubiläum brach man übrigens mit einer Tradition: Zum ersten Mal waren die Frauen der Kegler dabei. Auch ihre Club-Fahrten früher nach Mallorca und ans Schwarze Meer sowie Tagesfahrten ins Sauerland und in die Umgebung hatten die Herren stets alleine unternommen.

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