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Mo., 08.12.2014

Johannes-Gutenberg-Realschule gewinnt ersten Preis für ihr Nachhaltigkeitskonzept Problematischer Medienkonsum

Münster-Hiltrup - 

Die Medienscouts der Johannes-Gutenberg gewinnen Nachhaltigkeitspreis und damit die Aufführung des Theaterstücks „Rausgemobbt 2.0“. Eingeladen wurden zu der Aufführung rund 300 Siebtklässler.

„Rausgemobbt 2.0“ ist der Titel eines Theaterstücks, mit dem jetzt rund 300 Hiltruper Siebtklässler für das Thema Cybermobbing sensibilisiert wurden. In dem speziell für diese Altersgruppe konzipierten Stück des Kölner „Comic On!“-Tourneetheaters ging es um die missbräuchliche Nutzung von Smartphones und Computern bei Kindern und Jugendlichen. „Denn früher haben sich Schüler meist nur auf dem Pausenhof gestritten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Heute mobben sie, indem sie „Hass-Gruppen“ im Internet gründen oder per Smartphone peinliche Videos und Fotos verschicken.

„Die Aufführung dieses präventionsorientierten Theaterstückes war der erste Preis eines Wettbewerbs zum Abschluss der ersten Medienscouts-Qualifizierungsmaßnahme der Landesanstalt für Medien NRW, in Münster unterstützt durch die AG Medien“, erklärt Alli van Dornick vom Fachbereich Information des Jugendinformations- und -bildungszentrums (Jib), einer Einrichtung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster. Van Dornick ist auch der stellvertretende Koordinator für die Medienscoutsarbeit in Münster.

2013 wurde erstmals eine Qualifizierungsmaßnahme junger Medienscouts in Münster angeboten, unter der Federführung der Schulspychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster. Acht Schulen hatten an dieser Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen. Sieger des Wettbewerbs wurden nun die Medienscouts der Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup, die bei der Zertifizierung von ihren Lehrern Maria Ense und Hele Rüddenklau begleitet worden waren.

Ausgelobt worden war der Wettbewerb von der AG-Medien Münster, einer Arbeitsgemeinschaft verschiedenster Sozialer Einrichtungen, die allesamt am Thema des „Problematischen Medienkonsums“ arbeiten. Durch die AG prämiert wurde das beste Medienkompetenz-Nachhaltigkeitskonzept an münsterischen Schulen.

Da die Theateraufführung auf der Bühne der großen Aula des Hiltruper Kant-Gymnasiums stattfand, konnten nicht nur alle Siebtklässler der Gutenberg-Realschule, sondern auch der Jahrgang sieben des benachbarten Kant-Gymnasiums das Stück verfolgen.

Zur Belohnung für ihr gelungenes Nachhaltigkeitskonzept erhielten die Realschüler laut van Dornick neben dem Theaterstück weitere Materialien sowie ein Medienscout-Banner.

Ergänzt wurde die Aufführung durch ein moderiertes Nachgespräch, bei dem weitere Präventionsarbeit in Sachen Medienkompetenz und Cybermobbing geleistet wurde.

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