Hiltrup-Ost
„Wir probieren das erst einmal“

Münster-Hiltrup -

„Die Begegnungsstätte ist für alle da. Wir wollen Begegnung von Alt und Jung und wir wollen ein inklusives Angebot schaffen“, sagen die Verantwortlichen. Im Mai soll die Eröffnung erfolgen, wenn jetzt alles gut geht.

Dienstag, 06.03.2018, 11:03 Uhr

Die Angebote der Gesundheitsmeile in Hiltrup-Ost kamen im vergangenen Sommer gut an. Eine Wiederholung ist fest geplant. Zudem arbeiten die Quartiersentwicklung und die Gemeindediakonie an der Errichtung einer Begegnungsstätte, die am Roggenkamp entstehen soll.
Die Angebote der Gesundheitsmeile in Hiltrup-Ost kamen im vergangenen Sommer gut an. Eine Wiederholung ist fest geplant. Zudem arbeiten die Quartiersentwicklung und die Gemeindediakonie an der Errichtung einer Begegnungsstätte, die am Roggenkamp entstehen soll. Foto: mlü

„Es ist ganz viel im Hintergrund passiert“, erzählt Quartiersentwicklerin Yvonne von Kegler, dass die Zeit sehr wohl genutzt wurde.

Auch wenn das ehemalige Geschäftslokal am Roggenkamp 188-192, das als Standort für eine künftige Begegnungsstätte in Hiltrup-Ost angemietet ist, beileibe nicht den Anschein erweckt, als wäre es bereits aus einem tiefen Winterschlaf erwacht. Ein grüner Wunschbaum schmückt den Eingangsbereich und weckt eher Erinnerungen an die längst vergangene Weihnachtszeit.

„Frühestens im Mai“ soll hier Leben einkehren. Zuvor gilt es noch einige bauliche Dinge abzuarbeiten. Eine weitere Tür wurde aus brand­schutzrechtlichen Gründen bereits eingebaut, auch an der Eingangstür muss noch etwas passieren. An den Kosten beteiligen sich der Penny-Markt als Vermieter und der Eigentümer der Immobilie. Auch das Architekturbüro Gellenbeck hatte sich eingebracht, währen die Stadt Münster, die einen Mietkostenzuschuss gewährt, von vornherein klar gemacht hatte, nicht für weitere größere Investitionen und Kosten aufzukommen.

Bereits jetzt wird die Gestaltung der Eröffnung geplant. Mieter ist die Gemeindediakonie. Doch von Anfang an hat die Überlegung eine Rolle gespielt, wie es weitergeht, wenn die Stelle der Quartiersentwicklerin von Yvonne von Kegler im September auslaufen wird. Intensiv laufen daher Gespräche mit lokalen Akteuren wie der Gemeindediakonie, der Stadtteiloffensive, dem Deutschen Roten Kreuz und den Alexianern.

Dabei kristallisiert sich heraus, dass hier keine Seniorenbegegnungsstätte entsteht. „Die Begegnungsstätte ist für alle da. Wir wollen Begegnung von Alt und Jung und wir wollen ein inklusives Angebot schaffen“, erläutert Yvonne von Kegler, dass es sich um ein Angebot handelt, das allen Menschen offen steht. Schwerpunkte sollen auf inklusiven und generationsübergreifenden Veranstaltungen liegen. Ausgeschlossen sind Angebote mit privatem Charakter.

Noch unklar ist die personelle Ausstattung. „Alle Freiwilligen, die sich engagieren, haben den Wunsch nach einem Koordinator geäußert“, sagt Yvonne von Kegler. „Das ist derzeit noch unklar. Aber wir probieren das erst einmal und wollen einen Anfang wagen.“

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