Ein neues Logo muss her
Do., 02.02.2012
Wettbewerb soll gemeinsame Marke für die neue künftige Großgemeinde liefern
Sebastian Reimann vor der zukünftigen Hauptkirche St. Nikolaus Wolbeck zeigt die Wettbewerbsunterlagen. Von den Einsendungen erhofft sich das Seelsorgeteam eine möglichst große Vielfalt an Vorschlägen.
Münster-Südost -
Wettbewerb soll gemeinsames Logo für die neue künftige Großgemeinde St. Nikolaus Münster liefern
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Wenn zu Pfingsten die Kirchenbücher der vier katholischen Pfarrgemeinden im Bezirk Münster-Südost zugeklappt werden, ist dies für viele Gläubige ein trauriges Ereignis. Aber das Zusammengehen der vier Gemeinden St. Agatha, St. Bernhard, St. Ida und St. Nikolaus schafft auch Neues: die Großgemeinde St. Nikolaus Münster. Diese neue Einheit soll auch durch ein gemeinsames Logo repräsentiert werden.
„Für die neue Kirchengemeinde sind die bisher existierenden vier einzelnen Logos unlogisch“, erklärt Pastoralreferent Sebastian Reimann aus dem Seelsorgeteam. „Wir brauchen für die Zukunft ein gemeinsames Markenzeichen.“ Doch woher nehmen? „Da wir das selbst nicht leisten können, kam die Idee auf, einen Wettbewerb auszuschreiben“, erklärt Reimann.
Alle Interessierten sind nun aufgerufen, sich Gedanken zu machen. Gesucht wird ein Gemeinde-Logo oder eine Word-Bild-Marke, die sich von den aktuellen Logos unterscheidet. „Es soll einen hohen Wiedererkennungswert haben und sowohl in Farbe als auch in Graustufen funktionieren, etwa in einer Fax- oder Stempelversion“, so Reimann. Ferner muss das neue Logo für Briefe, Visitenkarten, Plakate, die Homepage, für T-Shirts. Stempel, Taschen oder Kugelschreiber genutzt werden können. „Daher benötigen wir das Logo in den Formaten „jpg“, „tif“ und „eps“, erklärt Reimann.
Das klingt professionell. „Tatsächlich haben wir bereits verschiedene Agenturen in der näheren Umgebung angeschrieben“, so der Pastoralreferent. Aber auch Laien sind aufgerufen mitzumachen, sofern sie die erforderlichen Vorlagen liefern können. „Wir wünschen uns eine möglichst große Vielfalt an Vorschlägen, aus der wir dann auswählen können“, erläutert Reimann. Eine Vorauswahl aus den Einsendungen wird die Steuerungsgruppe treffen, in der alle Pfarrgemeinden vertreten sind. Die endgültige Entscheidung wird mehrheitlich von den vier Pfarrgemeinderäten gefällt.
Den „Siegern“ winken Preisgelder von 500 Euro (Logo), 300 Euro (Homepage) und 100 Euro (Kopfbogen oder Visitenkarte). Dafür gehen die Nutzungsrechte an die Gemeinde über. Und die Designer haben, ebenso wie alle, die nicht zum Zuge kommen werden, das gute Gefühl, sich für die neue Kirchengemeinde engagiert zu haben.
Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 15. März. Einsendungen müssen per E-Mail an „reimann-s@bistum-muenster.de“ gesandt werden. Vielleicht können ja die ersten Kulis mit dem neuen Logo dann schon am Geburtstag der neuen Gemeinde zu Pfingsten verteilt werden.
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