Nach der Schule bleibt Freizeit

Fr., 20.01.2012

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Geschwister-Scholl-Gymnasium informiert Eltern über G 9 / Schulform interessiert über Münster hinaus

Nach der Schule bleibt Freizeit : Geschwister-Scholl-Gymnasium informiert Eltern über G 9 / Schulform interessiert über Münster hinaus

D Foto: mfe

Münster-Kinderhaus - 

„Wir geben unseren Schülern mehr Zeit.“ Unter diesem Motto wirbt das Geschwister-Scholl-Gymnasium für G 9. Das Kinderhauser Gymnasium ist das einzige in Münster, das wieder die alte Regelung eingeführt hat, in der neun Jahre bis zum Abitur bleiben und nicht wie an andern Schulen acht Jahre. Wie diese zusätzlich gewonnene Zeit ausgefüllt werden soll, welche Konzepte und Programme die Pädagogen dafür ausgearbeitet haben, das stellten Lehrer, Eltern und Schüler bei einer Informationsveranstaltung vor.


Dieses Angebot der Schule nutzten die Eltern künftiger Fünftklässler. Darunter waren auch Eltern, die nicht direkt aus Kinderhaus kamen, sondern, wie er in anschließenden Gesprächen erfahren habe, unter anderem aus „Gievenbeck, Roxel und auch Altenberge“, berichtete Schulleiter Wilhelm Breitenbach gestern auf WN-Anfrage.

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G 9 bedeute, erklärte Breitenbach während des Infoabends, dass Kinder nicht nur mehr Zeit zum Lernen hätten, sondern auch mehr Zeit für individuelle Förderung, die eigene Profilbildung und zum Erwerb zusätzlicher Qualifikationen.

Um noch mehr Zeit zu haben, wird an der Schule jetzt der Ganztag (WN, 19. Januar) eingeführt. Das bedeute, dass montags, mittwochs und donnerstags Unterricht bis 15 Uhr stattfinde.

An diesen Tagen sei zudem eine Stunde Lernzeit enthalten, in der bereits die Hausaufgaben unter Anleitung von Fachkräften erledigt werden können. „Wenn ihr Kind dann nach Hause kommt, kann es sich persönlichen Freizeitaktivitäten widmen“, erklärte die Unterstufenkoordinatorin Gisela Pauge.

An allen Schultagen bestehe die Möglichkeit, das Kind bis 16 Uhr in der Schule zu lassen. Für Mittagessen und zahlreiche qualifizierte Zusatzangebote – wie Sport, Entspannung oder Yoga nach dem Mittagessen – werde gesorgt.

Zudem gebe es die Möglichkeit, an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften oder Projekten zu vertiefendem Lernen teilzunehmen. Wenn jemand in acht Jahren zum Abitur kommen möchte, sei das in Form eines „begleiteten Überspringens“ einer Klasse in Gruppen mit spezieller Förderung, ebenfalls möglich.


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