So., 05.01.2014

65 Spieler nahmen am internationalen Turnier teil Leidenschaft für Novuss verbindet

Bürgermeister Holger Wigger (vorne, 3.v.r.) begrüßte die Teilnehmer des internationalen Novuss-Turniers gemeinsam mit Vertretern des deutschen Novuss-Verbandes und des Sportamtes.

Bürgermeister Holger Wigger (vorne, 3.v.r.) begrüßte die Teilnehmer des internationalen Novuss-Turniers gemeinsam mit Vertretern des deutschen Novuss-Verbandes und des Sportamtes. Foto: rkr

Münster-Kinderhaus - 

Der deutsche Novuss-Sport-Verband veranstaltete am Wochenende ein internationales Turnier in der Turnhalle der Uppenberg-Schule am Bröderichweg. 65 Spieler aus Lettland, Estland, Ungarn, Russland, der Ukraine und Deutschland nahmen daran teil.

Von Reinhold Kringel

Unterstützt haben das Turnier das Sportamt der Stadt Münster und das Lettische Zentrum Münster. Bürgermeister Holger Wigger begrüßte in Vertretung von Oberbürgermeister Markus Lewe die Teilnehmer und wünschte allen einen erfolgreichen Verlauf und einen angenehmen Aufenthalt in Münster.

Novuss ist ein in Deutschland noch wenig bekanntes Spiel, das Ähnlichkeiten mit Poolbillard hat. Es wird aber nicht mit Kugeln, sondern mit Holzscheiben gespielt, die auf einem ein mal ein Meter großen Holztisch mit Queues gestoßen werden. Ziel ist es, alle eigenen Scheiben – rote oder schwarze – mithilfe einer etwas größeren Scheibe in einem Loch zu versenken. Wer zuerst alle Scheiben seiner Farbe versenkt hat, hat gewonnen.

„Der große Vorteil des Spiels ist die leichte Erlernbarkeit und der geringe Aufwand für das Spielgerät“, sagte Sportamtsleiter Bernd Schirwitz. „Außerdem können Männer und Frauen, Alte und Junge, Behinderte und nicht Behinderte miteinander spielen. Das ist eine gute Möglichkeit für die Integration von Behinderten in den Sport, um die gute Idee der Inklusion in die Tat umzusetzen.“ Auch die geringen Kosten von circa 160 Euro für das Spielgerät und die Mobilität des Tisches seien ein großer Pluspunkt für diesen Sport.

„Ursprünglich wurde dieses Spiel von lettischen Seefahrern erfunden, um auch an Bord eines Schiffes spielen zu können“, erklärte Karlis Krumins vom Lettischen Zentrum, das die Beköstigung der Teilnehmer organisierte. Diesmal waren es deutlich mehr: „Vor einem Jahr sind wir mit 40 Teilnehmern gestartet, jetzt haben wir schon 65 Teilnehmer an 27 Tischen“, sagte Kaspars Paegle, der als stellvertretender Vorsitzender des deutschen Novuss-Verbands aus Erlangen angereist war.

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