Mi., 19.10.2016

Vorschläge für Straßennamen Florales im Straßennamen

Die Wisteria (Blauregen) gibt dem Namenszug „Moldrickx“ eine ganz eigene grüne Note.

Die Wisteria (Blauregen) gibt dem Namenszug „Moldrickx“ eine ganz eigene grüne Note. Foto: kaj

Münster-Kinderhaus - 

Das Betriebsgelände der Gärtnerei Moldrickx wird zum Wohnquartier. Da sollten die künftigen Straßennamen auch in Zukunft an die Gärtnerei erinnern, meint die Bürgervereinigung Kinderhaus für Kultur, Heimatpflege und Naturschutz.

Von Katrin Jünemann

Sie schlägt vor, Straßen und Wege zum Beispiel nach Blumen zu benennen: etwa Rosenweg, Veilchenweg, Sonnenblumenweg, Lilienweg, Narzissenweg oder Begonienweg. Und auch der Name des Firmengründers, Hugo Moldrickx, ist unter den Vorschlägen der Bürgervereinigung zu finden.

Eine Anregung an die Bezirksvertretung Nord hat Walter Schröer, Vorsitzender der Bürgervereinigung, schon vorbereitet.

Das Kinderhauser Unternehmen Moldrickx steht für florale Kompetenz und hat eine lange Familiengeschichte. 2004 bestand die Firma Moldrickx 100 Jahre.

Seit 1914 gibt es das Unternehmen in Kinderhaus: Friederike und Hugo Moldrickx erwarben damals das Grundstück Uppenberg 49, den heutigen Firmensitz. Zwei Drittel des Grundstücks, rund 26 000 Quadratmeter, werden an die Stadt Münster für Wohnbebauung verkauft. Am 15. Februar 2017 wird das Grundstück der Stadt Münster übergeben.

Die Idee, mit Straßennamen die Erinnerung an die Gärtnerei aufrecht zu erhalten, findet auch Ruth Schneider-Moldrickx gut. Ob auch der Name Moldrickx auftauchen müsse, darüber werde in der Familie noch diskutiert. Sie könnte sich auch gut heimische Bäume als Namensgeber vorstellen.

Da hat Roxel schon einiges in Beschlag genommen: Dort

gibt es einen Buchen-, Eichen- und Platanenweg und eine Lindenstraße.

Holunderweg, Schlehenweg, Weißdornweg und Hagebuttenweg heißen die kleinen Straßen in Sprakels Neubaugebiet „Nördlich der Landwehr“.

Nach ihrer Lieblingsblume gefragt, fallen Ruth Schneider-Moldrickx spontan Gänseblümchen ein: „Ich freue mich im Frühjahr immer, wenn sie wieder da sind.“ Aber „alle Blüten sind schön“ fügt sie hinzu.

Sie hat eine Vorliebe für die Wilden unter den Blumenkindern: mag zum Beispiel Löwenzahn und Wiesenschaumkraut. Und auch die oft wuchernden wilden Brombeeren, „mit denen wir hier oft gekämpft haben“, sagt sie schmunzelnd. Auch das könnten potenzielle Namensgeber sein. Bis es so weit ist, sich festzulegen, können also noch einige grüne Ideen wachsen.

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