Di., 10.10.2017

Pfarreirat: Über 13 800 Wahlberechtigte in St. Franziskus sowie in St. Marien und St. Josef „Jetzt staubt‘s“ im Norden

 

  Foto: St. Marien und St. Josef

Münster-Nord - 

Die Vorbereitungen für die Pfarreiratswahlen am 11. und 12. November haben in den Gemeinden St. Franziskus sowie in St. Marien und St. Josef begonnen. Die Wahl im Bistum Münster, der drittgrößten Diözese in Deutschland, steht unter dem Leitwort „Jetzt staubt’s – Kirche vor Ort ist im Umbruch“. Die Vorbereitungen in den Gemeinden in Münsters Norden laufen auf Hochtouren.

Von Katrin Jünemann

Zur Diözese gehört neben den Regionen in Nordrhein-Westfalen auch der Offizialatsbezirk Vechta in Niedersachsen. Knapp zwei Millionen Katholiken ab 14 Jahren im Bistum Münster sind zur Wahl aufgerufen.

Die Gemeinden in Münsters Norden gehen dabei durchaus unterschiedliche Wege: In Kinderhaus und Sprakel wird dieses Mal ausschließlich die allgemeine Briefwahl angeboten. Alle Katholiken ab 14 Jahren, die in Kinderhaus und Sprakel wohnen, erhalten Post von ihrer Pfarrei. In St. Franziskus gibt es eine Urnenwahl.

Auf die Gemeinde St. Marien und St. Josef kam dabei eine Extra-Aufgabe zu: 7800 große Umschläge mit den Wahlunterlagen mussten per Hand befüllt werden. Der Druck und die Kuvertierung der Wahlunterlagen wurden über das Generalvikariat des Bistums Münster erledigt, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Aber die Unterlagen mussten noch um das Faltblatt, auf dem sich die Kandidaten vorstellen, ergänzt werden. „Diese Aufgabe übernahmen 18 Ehrenamtliche und Hauptberufliche in der Pfarrei: eine stolze Hausnummer“, so Martin Grünert, Pastoralreferent und Mitglied des Wahlausschusses. Die 18 Männer und Frauen legten sich ins Zeug und hatten diese Aufgabe nach Angaben von Martin Grünert tatsächlich in zweieinhalb Stunden erledigt. Zum Wähler kämen die Unterlagen durch einen Dienstleister.

Bis zum 28. Oktober müssten die Unterlagen im Bistum Münster bei den Wahlberechtigten angekommen sein, so die Mitteilung der Gemeinde St. Marien und St. Josef. Zum Pfarreirat von St. Marien und St. Josef gehören derzeit 14 gewählte Frauen und Männer, zudem berufene Mitglieder und das hauptamtliche Seelsorgeteam der Gemeinde.

Über 6000 Gemeindemitglieder können laut Pfarrer André Sühling in St. Franziskus zur Urne gehen. Zehn Personen können dort in den Pfarreirat gewählt werden. „Bislang stehen elf Bewerber auf der Liste“, berichtete Sühling am Dienstag. Bis zum 14. Oktober gebe es noch die Möglichkeit, sich aufstellen zu lassen. Dafür brauche man mindestens zwölf Unterschriften von Gemeindemitgliedern. Die Ergänzung könne über das Pfarrbüro vorgeschlagen werden.

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