Neues Jahresprogramm
3800 Besucher im Heimatmuseum

Münster-Kinderhaus -

Fast etwas versteckt liegt das Heimatmuseum in Kinderhaus zwischen Kirche und Waldrand. Trotzdem finden jedes Jahr über 3000 Besucher den Weg. Auch im neuen Jahr lockt das Museum mit zahlreichen Veranstaltungen.

Donnerstag, 11.01.2018, 18:01 Uhr

Beinahe idyllisch ist das Heimatmuseum in Kinderhaus direkt am Waldrand gelegen. Das ganze Jahr über finden dort zahlreiche Veranstaltungen statt, die der Vorsitzende Walter Schröer (kleines Foto) geplant hat.
Beinahe idyllisch ist das Heimatmuseum in Kinderhaus direkt am Waldrand gelegen. Das ganze Jahr über finden dort zahlreiche Veranstaltungen statt, die der Vorsitzende Walter Schröer (kleines Foto) geplant hat.

Sein Resümee fällt positiv aus: Mit dem vergangenen Jahr ist Walter Schröer gut zufrieden. Der Vorsitzende der Bürgervereinigung Kinderhaus blickt zurück auf ein Jahr mit vielen Veranstaltungen, die im Stadtteil „gut angenommen“ wurden, wie er sagt.

Das Heimatmuseum , das von der Bürgervereinigung betrieben wird, sei 2017 gut besucht gewesen, sagt Schröer: „Wir hatten etwa 3800 Besucher.“ Das seien zwar etwas weniger als im Vorjahr, doch das habe einen einfachen Grund: „Das hängt damit zusammen, dass es 2016 sehr viele waren.“ Ein TV-Sender hatte über die Krippenausstellung im Museum berichtet – und damit überdurchschnittlich viele Besucher angelockt. „Da waren es mehr als 4000“, erinnert sich Walter Schröer.

Trotzdem sei auch 2017 ein gutes Jahr gewesen. „Wir werden immer bekannter“, freut sich der Vorsitzende. Regelmäßig kämen auch ganze Gruppen vorbei, Schulklassen und Kindergartengruppen seien oft im Heimatmuseum. Vor allem die „sehr enge“ Zusammenarbeit mit dem Lepramuseum zahle sich aus. „Kinderhaus ist ein historischer Ort“, sagt Walter Schröer. Und das interessiere immer mehr Menschen.

Walter Schröer ist der Vorsitzende der Bürgervereinigung Kinderhaus.

Walter Schröer ist der Vorsitzende der Bürgervereinigung Kinderhaus. Foto: sn

Doch dem Vorsitzenden und seinem Team bleibt nicht viel Zeit für einen Rückblick. Das neue Programm muss geplant werden. „Es bereitet mir immer viel Freude und Arbeit, das Jahresprogramm zu machen“, sagt Walter Schröer. Die meisten Ideen müsste er selbst entwickeln, bei der Umsetzung helfe ihm aber das gesamte Team.

Das Jahr 2018 beginnt im Heimatmuseum so, wie das alte aufgehört hat: Mit der Krippenausstellung. Die ist noch bis zum 28. Januar sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. „Das ist mein persönliches Highlight“, sagt Schröer. Über 300 Krippen wurden dem Heimatmuseum mittlerweile für die Ausstellung gespendet. Auch im nächsten Winter baut das Vorstandsteam die Krippen wieder auf, los geht es am 2. Dezember.

Bis dahin stehen jedoch zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Am 25. Februar lädt die Bürgervereinigung zum Harfenkonzert mit Eva Bäuerle-Gölz ein. „Das ist ein immer wiederkehrendes Highlight“, findet Schröer.

Vom 8. April bis zum 3. Juni lädt das Heimatmuseum wieder jeden Sonntag zum Edeltrödelmarkt ein. Für den Vorstand ist das „ein großer Arbeitsaufwand“, sagt Schröer: „Wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten. Viele sind schon über 70. Kisten aus der fünften Etage herunterschleppen geht da oft nicht mehr so gut.“ Doch Nachwuchs zu finden sei nicht so einfach: „Für Heimatkunde interessieren sich viele erst, wenn sie älter sind.“

Im Mai laden zwei Imker zu einem Vortrag über Bienenkunde ein. Von Juli bis September gibt es eine Ausstellung von George Brinkmann zu „Eisenbahnen in der Kunst“. Die habe sich durch die Spielzeugausstellung im vergangenen Jahr ergeben. Der Kitsch- und Krempelmarkt findet am 12. August statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. „Wir sammeln immer Spenden“, sagt Walter Schröer. Ohne die gehe es auch nicht. Der Vorsitzende ist sich sicher: „Durch Spenden bekommen wir mehr Geld, als wir durch Eintrittsgelder einnehmen würden.“  

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