Bürger und Stadt finanzieren Caritas-Projekte
Zukunft sozialer Projekte der ist gesichert

Münster-Kinderhaus/Sprakel -

Der Caritasvorstand von St. Marien und St. Josef ist sich einig: „Es war wie ein Wunder.“ Gemeint ist die letzte Spendenaktion zur Weihnachtszeit, die laut einer Pressemitteilung so viele Spenden wie noch nie einbrachte und somit den Fortbestand zahlreicher sozialer Projekte in Münsters Norden sichert.

Donnerstag, 01.02.2018, 19:02 Uhr

Im Namen der Gemeindecaritas bedankt sich der Caritasvorstand für den hohen Erlös aus der letzten Spendenaktion und freut sich auf die Fortsetzung zahlreicher sozialer Projekte.
Im Namen der Gemeindecaritas bedankt sich der Caritasvorstand für den hohen Erlös aus der letzten Spendenaktion und freut sich auf die Fortsetzung zahlreicher sozialer Projekte. Foto: rkr

Die Spendensumme des vergangenen Jahres wird derzeit auf etwa 20 000 Euro geschätzt. „Ein unglaublicher Betrag“, sagt die Finanzverantwortliche Eva-Maria Herkt . Der Caritasvorstand dankt deshalb allen Spendern für ihr Vertrauen und ihre Großzügigkeit. „Wir fühlen uns von den Menschen hier vor Ort getragen“, meint Pfarrer Ulrich Messing.

Aufgrund der finanziellen Krisensituation hatte die Gemeindecaritas im November in einem Brief an die Gemeindemitglieder offengelegt, dass die intensive soziale Arbeit auf der Kippe stand. Viele Menschen seien nicht darüber informiert gewesen, dass die Projekte wie das Sozialbüro, der Sozialladen „Obolus“, der Frauentreffpunkt „FreiRaum“ und vieles mehr weder von den Amtskirchen noch von den Wohlfahrtsverbänden unterstützt werden und sich daher gänzlich aus Spenden finanzieren müssen.

Das neue Jahr der Gemeindecaritas startet zudem mit einer weiteren guten Nachricht. Denn die Stadt Münster teilte vor wenigen Tagen mit, dass das noch relativ junge „FreiRaum“-Projekt in Zukunft bezuschusst wird. Laut der Vorsitzenden der Gemeindecaritas, Ursula Tölle, ist diese Zusage ein großer politischer Erfolg: „Wir haben die Anerkennung von Rat und Verwaltung für ein besonderes, modernes Konzept.“

Dank der Unterstützung seitens der Gemeindemitglieder und der Stadt sei außerdem der weitere Einsatz von Gemeindemitarbeiterin Simone Hanning (wie berichtet) gesichert.

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