Aufräumen nach Friederike
Die Folgen von Friederike halten Forstarbeiter auf Trab

Münster-NORD -

Auch wenn es weniger Friederike nicht so heftig wütete wie Kyrill, die Tatsache, dass allein in Kinderhaus über 500 Festmeter Holz getroffen worden sind und in den Wäldern mittlerweile immer noch aufgeräumt wird, zeigen die Wucht des Sturmtiefs vom 18. Januar.

Dienstag, 06.02.2018, 16:02 Uhr

Schilder warnen vor der Benutzung der Nordmark.
Schilder warnen vor der Benutzung der Nordmark. Foto: pesa/da

Das Sturmtief Friederike wütete am 18. Januar auch in der Nordmark. Aufgrund von Aufholzungs- und Aufräumarbeiten sind die Wanderwege durch das Waldgebiet der Nordmark seitdem ebenso gesperrt wie durch den Coerder Busch. Darauf weist Heiner Bruns vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit auf Nachfrage hin. Die Kettensägen haben Hochjunktur, Forstarbeiter machen Überstunden. Jede Menge Baumstämme liegen derzeit im Wald der Nordmark zum Abtransport bereit.

„Friederike hat da richtig reingegriffen“, sagt Jörn Stanke vom Landesbetrieb „Wald und Holz NRW“, Regionalforstamt Münsterland. „Vor allem die älteren Fichten hat es erwischt, 50 bis 60 Jahre aufwärts.“ Das Laubholz ist weniger betroffen. „Wir schätzen, dass über 500 Festmeter Holz von Friederike getroffen worden sind“, rechnet Stanke, „wenn nicht sogar noch etwas mehr, wir sind ja noch nicht ganz fertig mit dem Aufräumen im Wald.“ Es sei sehr wichtig gewesen die Wege zu sperren, da ja drei Schulen, Kindergarten und Westfalenfleiß in unmittelbarer Nähe sind.

  Foto: Peter Sauer

Am heutigen Mittwoch kommt noch eine Baumpflege-Firma, die Äste aus den Kronen und aus dem stehenden Laubholz Äste von gebrochenen Kiefern abholt. Jörn Stanke rechnet damit, dass der Nordmark-Wald ab Donnerstag wieder freigegeben werden kann, auch im hinteren Bereich am Bahnübergang.

In Coerde bleiben indes die öffentlichen Wege im Waldgebiet Großer Busch zwischen Hoher Heckenweg und Bahnlinie bis voraussichtlich Samstag (10. Februar) gesperrt. Ab heute beseitigt die Heereman‘sche Forstverwaltung geschädigte und umgebrochene Bäume. Außerdem werden bereits abgestorbene und zwischenständige Bäume gefällt.

Einige Baumstämme liegen am Wegesrand.

Einige Baumstämme liegen am Wegesrand. Foto: Dirk Anger

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