Seniorenkarneval in Kinderhaus
Schunkelmelodien vom Akkordeon

Münster-Kinderhaus -

Musik, Tanz und bunte Kostüme waren beim Seniorenkarneval ein echter Hit. Auch Prinzessin Michi I. aus Sprakel schaute vorbei.

Freitag, 09.02.2018, 18:02 Uhr

Sprakels Karnevalsprinzessin Michi I. (r.) stattete den Senioren in Kinderhaus einen Besuch ab. Mitgebracht hatte sie ihren Adjutanten Eddy Küppers.
Sprakels Karnevalsprinzessin Michi I. (r.) stattete den Senioren in Kinderhaus einen Besuch ab. Mitgebracht hatte sie ihren Adjutanten Eddy Küppers. Foto: sn

Eine zünftige Überraschung gab es beim Seniorenkarneval im St.-Josef-Pfarrzentrum. Die erst zweite närrische Regentin der Neuzeit, die es in Sprakel überhaupt jemals gegeben hat, stattete den Kinderhausern einen Besuch ab. Michi I. wurde mit riesigem Applaus begrüßt. Nicht nur deswegen konnte sie mit Fug und Recht verkünden: „Es war bis jetzt eine ganz, ganz tolle Session!“

Werner Grandjean , der Grandseigneur des Kinderhauser Seniorenkarnevals, hatte auch in diesem Jahr wieder für ein buntes Programm gesorgt. Selbstverständlich griff er auch selbst zum Akkordeon. Zusammen mit Erwin Stöppler kredenzte er launige „Schunkelmelodien“. Einen Marschwalzer gab es ebenso zu hören wie traditionsgemäß den Spielmannszug St. Wilhelmi Kinderhaus unter der Leitung von Reinhard Opzondek.

Pointenreich wurde es bei Friedrich Koepp, der ein hintersinniges Loblied auf die Rentner zum Besten gab: „Ja, gäb‘ es denn keine Senioren.“ Die Gruppe „Lady Dance“ gefiel mit kurzweiligen Tanzdarbietungen.

Die Senioren warteten auf Pfarrer Ulrich Messing, der sich in seiner diesjährigen Karnevalspräsentation vom „Raketen-Pastor“ zum „sterbenden Schwan“ verwandelt und dabei auch fundierte Kenntnisse im klassischen Ballett offenbart hatte. Zum Dank wurde er von Grandjean zum närrischen „Bischof Münster-Nord“ ernannt.

Auf den besten Weg dahin ist auch Pastoralreferent Martin Grünert, der beim Seniorenkarneval ein gern gesehener Gast ist. Zum Schluss wurde dann getanzt, bis es dunkel wurde.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5504499?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F139%2F
Auto-Freaks sorgen auf Ahlener Zechengelände für Ärger
Die Fläche zwischen den Fördertürmen ist beliebter Treffpunkt der jungen Fahrer mit lautstark getunten Autos. Diesen dichtzumachen, könnte Teil der Lösung sein, hoffen die Anlieger.
Nachrichten-Ticker