Sanierung der Kita St. Josef
Kita St. Josef soll saniert werden

Münster-Kinderhaus -

Die Kita St. Josef, die 1950 die ersten Kinderhauser Kinder aufnahm, soll saniert werden. 75 Kinder vom Babyalter bis zu sechs Jahren werden heute dort betreut. Es ist einiges zu tun.

Mittwoch, 14.02.2018, 19:02 Uhr

Die Kita St. Josef soll saniert werden.
Die Kita St. Josef soll saniert werden. Foto: kaj

Die Kita St. Josef, die 1950 die ersten Kinderhauser Kinder aufnahm, soll saniert werden. 75 Kinder vom Babyalter bis zu sechs Jahren werden heute dort betreut. Es ist einiges zu tun. „Es zieht wie Hechtsuppe“, heißt es zur Fensterfront an der Ostseite der Kita St. Josef. Und die Handwaschbecken für die Kinder haben übrigens kein Warmwasser.

Die Bezirksvertretung Nord beschäftigt sich am 20. Februar bei ihrer Sitzung im Musikraum der Hauptschule Coerde, Dachsleite 32, als erstes parlamentarisches Gremium mit der Sanierungsvorlage der Verwaltung. Am 14. März fällt die Entscheidung im Rat. Die Sanierung kostet insgesamt 675 593 Euro. Die Stadt hat im Januar einen Förderantrag beim Land gestellt. Es geht bei der Entscheidung der Politik um einen Betrag von 37 171 Euro als städtischen Anteil zur Sanierung. Dieser Zuschuss steht unter dem Vorbehalt, dass das Land die Fördermittel bewilligt. Die Sanierung sei „dringend notwendig“, heißt es.

2009 und 2010 wurde die Kita mit Fördermitteln des Bundes und Landes ausgebaut und erhielt zwölf Plätze für Kinder unter drei Jahren. Der Sanierungsbedarf bezieht sich auf die Substanz des Ursprungsgebäudeteils, so die Vorlage.

Die Fenster der Kita, die 2009/2010 nicht erneuert wurden, seien marode und zugig, so die Vorlage. Ein Problem ist das Entwässerungssystem des Dachs: Es führt ins Gebäudeinnere und dann unter die Gebäudesohle. Alle Entwässerungsleitungen wiesen bereits erhebliche Schäden zum Beispiel durch Wurzeleinwuchs, Verschiebungen oder verfestigte Ablagerungen auf, heißt es in der Vorlage. Das Fazit der Architekten: „Die Entwässerungspunkte müssen nach außen gelegt werden, da das die wirtschaftlichste Lösung ist.“ Vorgeschlagen wird ein Satteldach für den vorderen Bereich des Kindergartens und für den hinteren Teil eine Erneuerung der gesamten Dachhaut inklusive einer Gefälledämmung zur Dachentwässerung.

Ohne die Kita St. Josef geht es nicht in Kinderhaus: Ohne die Kita fiele die Quote im U3-Bereich auf 36,7 Prozent und um Ü3-Bereich auf 94,6 Prozent. Der Erhalt der katholischen Kindertageseinrichtung sei als ein Bestandteil der gesamtstädtischen Jugendhilfeplanung notwendig, um die ermittelten Bedarfe zur Rechtsanspruchssicherung zu decken, heißt es.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5524683?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F139%2F
Aus der Ohnmacht in die Offensive
Katharina Kramer wünscht sich auf der B54 eine durchgehende Betonwand zwischen den Fahrbahnen auf der Strecke von Münster bis Gronau, um Kollisionen mit dem Gegenverkehr zu vermeiden. Mit einer Petition will sie auf die Problematik aufmerksam machen. Zwei Menschen starben bei diesem Unfall im April auf der Bundesstraße 54.
Nachrichten-Ticker