Heideclub
Josef Merschieve ist neuer Heidevater

Münster-Kinderhaus -

Er ist die stille Eminenz im Vorstand, bildet bei knappen Entscheidungen das Zünglein an der Waage, repräsentiert und wird auf Lebenszeit gewählt: der Heidevater des Heideclubs. Sogar im Lied der Schützen ist ihm eine Strophe gewidmet. Jetzt wurde Josef Merschieve in dieses Ehrenamt gewählt.

Sonntag, 04.03.2018, 18:03 Uhr

Der neue Heidevater, Josef Merschieve, wurde in Abwesenheit gewählt. Zum neuen Vorstand gehören auch (v.l.) der Vorsitzende der Jungschützen Sebastian Böck, Walther Posekardt, Olaf Rickermann, Maxim Schänzer, Siegfried Raß und Dieter Merschieve.
Der neue Heidevater, Josef Merschieve, wurde in Abwesenheit gewählt. Zum neuen Vorstand gehören auch (v.l.) der Vorsitzende der Jungschützen Sebastian Böck, Walther Posekardt, Olaf Rickermann, Maxim Schänzer, Siegfried Raß und Dieter Merschieve. Foto: cro

Nach dem Tod von Heidevater Erich Beuse stand unter anderem die Wahl des Nachfolgers auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Doch der frisch gebackene Heidevater, der einstimmig gewählt wurde, konnte nicht teilnehmen: Josef Merschieve wurde aufgrund von Krankheit entschuldigt, ließ aber ausrichten, dass er sich über das Amt sehr freue.

„Heidevater kann bei uns jeder Schütze werden, der schon lange Mitglied ist und sich um den Verein verdient gemacht hat”, erklärte der zweite Vorsitzende Olaf Rickermann. Der erste Vorsitzende Walther Posekardt erläuterte, weshalb Josef Merschieve die Ehre zuteil wurde: „Er hat 47 Jahre Vorstandsarbeit geleistet; 15 Jahre war Merschieve zweiter Kassierer, 22 Jahre erster Kassierer und zehn Jahre zweiter Vorsitzender”, so Posekardt. Merschieve sei immer ein geduldiger Ansprechpartner gewesen und bis heute in alle Planungen der Schützen eingeweiht.

Josef Merschiewe

Josef Merschiewe

Es standen noch mehr Tagesordnungspunkte auf der Liste: Dieter Merschieve, der zweite Schriftführer, stellte den Jahresbericht vor. Zahlreiche Aktivitäten wurden noch einmal in Erinnerung gerufen. Es gab einen Maigang durch die Nordmark, das Schützenfest, das Kinderhauser Königsballwochenende, das Stadtschützenfest und eine Fahrradtour in die Bockholter Berge.

Nach dem Kassenbericht des ersten Kassierers Matthias Reher und dem Bericht der Jungschützen standen noch Wahlen an: Dabei wurde der zweite Schriftführer Dieter Merschieve im Amt bestätigt, zum zweiten Kassierer wurde Max Baumgart bestimmt. Maxim Schänzer wurde als Adjutant gewählt und Siegfried Raß zum Kassenprüfer.

Am Ende gab es noch eine enttäuschende Nachricht: Denn mangels Nachfrage wird es kein Kinderschützenfest geben. „Aber das bedeutet nicht, dass wir es bei entsprechender Nachfrage nicht wieder aufleben lassen”, stellte Walther Posekardt fest.

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