Vorbereitung auf den Katholikentag
Mit Betten und Denkanstößen beteiligt

Münster-Kinderhaus / Sprakel -

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Die Vorbereitungen zum Katholikentag vom 9. bis 13. Mai gehen in die heiße Phase.

Freitag, 13.04.2018, 18:04 Uhr

Die Gemeinde St. Marien und St. Josef bereitet sich auf das Großereignis in Münster vor.
Die Gemeinde St. Marien und St. Josef bereitet sich auf das Großereignis in Münster vor. Foto: kaj

Der Pfarreirat von St. Marien und St. Josef hatte die Gemeinde in den Saal des Kinderhauser Pfarrzentrums eingeladen, um offene Fragen zur Organisation des Katholikentages zu klären.

Pfarrer Ulrich Messing stellte einige Highlights des Programms vor und gab Empfehlungen für den Besuch des Katholikentages und für den Umgang mit den vielen auswärtigen Gästen, denen auch in Kinderhaus und Sprakel eine Unterkunft gewährt wird.

In der öffentlichen Pfarreiratssitzung beschäftigte sich die Gemeinde mit dem Katholikentag

In der öffentlichen Pfarreiratssitzung beschäftigte sich die Gemeinde mit dem Katholikentag Foto: Reinhold Kringel

Die Gemeinde bringt sich auch in das Programm ein: So führt die Kita St. Marien auf der Caritas-Bühne ein Kinder-Stück mit dem Titel „4 Farbenland“ auf.

Innerhalb des Themenbereich 1, Gesellschaft und Politik, „Friedliches Zusammenleben in der einen Stadt“, stellt die Pfarrei St. Marien und St. Josef am12. Mai (Samstag) zum Beispiel ihre sozialen Projekte vor. Von 14 bis 15.30 Uhr gibt es ein Gespräch in der Katholisch-Theologischen Fakultät, UG, KTH 4, in der Johannisstraße 8-10. Mit dabei bei dem Gespräch und der Präsentation sind Prof. em. Dr. Dr. Karl Gabriel, Christlicher Sozialwissenschaftler, Heti Klemme von der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative und Prof. Dr. Ursula Tölle, Vorsitzende der Gemeindecaritas von St. Marien und St. Josef.

Es gibt bereits ein gedrucktes Programm und eine Handy-App, die über den Katholikentag und seine zahlreichen Attraktionen informieren.

Es sei zwar ein Katholikentag der kurzen Wege, meinte Ulrich Messing, aber man müsse doch immer genügend Zeit einrechnen, und man solle auch nicht von Veranstaltung zu Veranstaltung hetzen, sondern die Gemeinschaft der Gläubigen und das Programm genießen.

120 Gottesdienste könnten besucht werden: Einer findet sogar mitten auf dem Aasee in Tretbooten statt, was für junge Leute sicher ein besonderes Erlebnis sein dürfte – vielleicht sogar in Erinnerung an die Predigten von Jesus am See Genezareth.

Auf der Kirchenmeile werden zahlreiche Bühnenprogramme um die Gunst der Zuschauer wetteifern. Pfarrer Messing empfahl die Caritas-Bühne, die auf dem Harsewinkelplatz aufgebaut werden wird.

Alles was draußen veranstaltet wird, ist umsonst, im Saal kostet es Eintritt.

Nach der Amokfahrt am Kiepenkerl wurde das Sicherheitskonzept der Veranstaltung noch einmal überprüft, und Pfarrer Ulrich Messing meinte: „Der Katholikentag ist sicher.“

Zum Abschluss sprachen alle im Kinderhauser Pfarrzentrum St. Josef das Gebet des Katholikentags: „Gott, wir suchen Frieden: Für die Menschen in unserem Land. Für die Menschen in der ganzen Welt. (. . .) Wir beten wie Jesus: Meide das Böse. Tue das Gute. Suche den Frieden. Höre nicht auf mit deiner Suche nach Frieden. So lass uns Menschen werden, die das Leben lieben und den Frieden suchen. Amen.“

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