St.Marien und St. Josef stellt ihre Projekte vor
Handfeste Hilfe für Menschen

Münster-Kinderhaus -

Die sozialen Projekte der Gemeinde St. Marien und St. Josef wurden beim Katholikentag in der katholischen Fakultät in einer Diskussionsrunde vorgestellt.

Montag, 14.05.2018, 19:05 Uhr

Heti Klemme, Ulrich Messing, Prof. Dr. Ursula Tölle und Prof. em Dr. Dr. Karl Gabriel (v.l.) stellten anlässlich des Katholikentages das soziale Engagement der Gemeinde unter dem Titel „Friedliches Zusammenleben in einer Stadt“ vor.
Heti Klemme, Ulrich Messing, Prof. Dr. Ursula Tölle und Prof. em Dr. Dr. Karl Gabriel (v.l.) stellten anlässlich des Katholikentages das soziale Engagement der Gemeinde unter dem Titel „Friedliches Zusammenleben in einer Stadt“ vor. Foto: Claus Röttig

Pfarrer Ulrich Messing, der moderierte, hatte für die Besucher einen Film parat, den Studenten der katholischen Fakultät erstellt hatten: Vorgestellt wurden der Frauentreffpunkt „Freiraum”, das Sozialkaufhaus „Obolus”, die Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative und das ökumenische Sozialbüro. Prof. em Dr. Dr. Karl Gabriel, christlicher Sozialwissenschaftler, Heti Klemme von 1996 gegründeten Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative (KAI) und Supervisorin Prof. Dr. Ursula Tölle erläuterten die Bedeutung der Projekte.

Die KAI unterstützt bei der Arbeits-, Berufsweg und Lebensplanung und informiert über Sozialleistungen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Einzelnachhilfe für Schüler. Angeboten werden zudem Sprach- und Alphabetisierungskurse. Gabriel erläuterte: „Es geht in Kinderhaus um niederschwellige Angebote: Es ist bemerkenswert, dass eine Kirchengemeinde es schafft, in ganz verschiedenen Bereichen Angebote zu machen.”

Den Besuchern stellten sich organisatorische Fragen. „Bei uns wird alles über das Ehrenamt geregelt, da ist Geld gar kein Thema”, so ein Besucher aus Süddeutschland. Und die Räume stelle die Kirche. Ursula Tölle erwiderte, Kinderhaus habe eine besondere, baulich gewachsene Struktur: „Das Gemeindezentrum mit seinen Räumen ist zum einen zu weit weg, da bekommen wir die Menschen nicht hin.” Zum anderen sei es durch die Vereine sehr stark genutzt. Tölle: „Daher müssen wir ganz nah zu den Menschen, die wir mit der Arbeit erreichen wollen – und müssen Räume in der Schleife anmieten.”

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