Entlassfeier am Geschwister-Scholl-Gymnasium
Abschied vom Scholl-Gymnasium

Münster-Kinderhaus -

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium hat die Abiturientia 2018 verabschiedet.

Montag, 02.07.2018, 18:34 Uhr

Der letzte G8-Jahrgang des Geschwister-Scholl-Gymnasiums konnte nun seinen Zeugnisse bei einer Feierstunde in der Schule in Empfang nehmen, sowohl Lehrer als auch Eltern waren voll des Lobes für die erbrachte Leistung.
Der letzte G8-Jahrgang des Geschwister-Scholl-Gymnasiums konnte nun seinen Zeugnisse bei einer Feierstunde in der Schule in Empfang nehmen, sowohl Lehrer als auch Eltern waren voll des Lobes für die erbrachte Leistung. Foto: Claus Röttig

Der Stolz in den Gesichtern war nicht zu übersehen: Denn die Schülerinnen und Schüler der Q2, sprich des Abiturjahrgangs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, hatten es geschafft. Auf dem Tisch in der Aula der Schule lagen die ersehnten Zeugnisse, die feierlich an die 45 Schüler übergeben werden sollten.

Doch zuvor standen die Glückwünsche im Mittelpunkt. Die Abiturientia dieses Jahres ist der letzte G 8-Jahrgang des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. „Zumindest haben sie nun die Möglichkeit, ein ganzes Jahr ohne Verlust die Welt kennenzulernen”, hieß es aus dem Kollegium.

Bei seiner Festrede betonte Schulleiter Ralf Cyrus bezüglich der G8-Regelung: „Man hat den Eindruck, die verantwortlichen Entscheidungsträger von einst sind völlig überrascht, dass die G8-Absolventen tatsächlich jünger sind.” Der Schulleiter lobte seine Schüler: „Ihr seid eine ganz besondere Stufe.” Er hatte mit den Schülern seine erste Studienfahrt an der Schule erlebt. Das ausgesprochen hohe Lernpensum sei sehr fordernd gewesen. „Das wäre auch ohne das großartige Kollegium nicht zu schaffen gewesen“, fügte er hinzu.

Cyrus schlug auch kritische Töne an: „Wie kann es sein, dass man mit einem Einser-Abitur nicht alles studieren kann, was man möchte?” Daraus folge für ihn, dass man die Rahmenbedingungen ändern müsse, damit sich die Schüler wieder intensiver mit allen Inhalten aller Fächer beschäftigen könnten.

Auch Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink richtete einige Worte an die Abiturienten: Er frage sich immer, „wie ein Grußwort eingeleitet wird – auch wenn es nicht meine erste Rede ist.” Schon vor 40 Jahren habe er bei seinem eigenen Abschluss die Rede gehalten. „Ich frage mich auch, ob man die Abiturienten nun mit ,Sie‘ ansprechen muss.” Doch wer das Wort Abitur als Reifeprüfung deute, die nun abgelegt worden sei, komme zu dem Schluss, dass es damit für jeden das Recht auf das „Sie” gebe. Igelbrink schaute in die Zukunft und spekulierte: „Auch wenn man es jetzt nicht glauben kann: Irgendwann werden sich die meisten in den Mikrokosmos Schule zurücksehnen.”

Auch Anica Wesjohann und Ralph Carrie als Jahrgangsstufenleitung sowie Sandra Schlatman und Kurt Johannesmann als Elternvertreter der Jahrgangsstufenpflegschaft wandten sich in Grußworten an die Abiturienten: „Es geht um das Wissen, ums Wagen und darum, gerne zu leben”, erläuterte Kurt Johannesmann. „Denn eure Geschichte schreibt ihr nun allein weiter.”

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