Westfalia Kinderhaus
Die Tribüne ist fast fertig

Münster-Kinderhaus -

Freude bei den Verantwortlichen des SC Westfalia Kinderhaus: Am 18. August wird auf dem Vereinsareal zur Einweihungsfeier des neuen Unterstands eingeladen werden.

Sonntag, 05.08.2018, 22:00 Uhr

Von außen sieht die Tribüne von Westfalia Kinderhaus schon fertig aus – einige Arbeiten stehen aber noch an.
Von außen sieht die Tribüne von Westfalia Kinderhaus schon fertig aus – einige Arbeiten stehen aber noch an. Foto: f

Auf den ersten Blick scheint die Tribüne auf dem Gelände von Westfalia Kinderhaus fertig zu sein. „Sie ist fast fertig“, korrigiert Waldemar Wieczorek, Vorsitzender des Sportvereins. Denn am „Gastronomiestützpunkt“, der sich direkt an der Tribüne befindet, sei der Innenausbau noch nicht abgeschlossen.

Lange müssen sich die Fußballbegeisterten in Münsters Norden nicht mehr gedulden: Am 18. August soll die Tribüne eröffnet werden. „Ab 14.30 Uhr gibt es eine Einweihungsfeier“, sagt Wieczorek. Dabei wird es eine Talkrunde über die Historie des Vereins und die Entwicklung des Sports im Norden Münsters geben. Um 16.30 Uhr steht dann das erste sportliche Highlight an, bei dem die Zuschauer die Tribüne zum Leben erwecken können. Die erste Herrenmannschaft von Westfalia bestreitet ihr Heimspiel-Debüt der Landesliga-Saison. Zu Gast ist der FC Victoria Heiden. Bis es so weit ist, müssen die Handwerker noch Restarbeiten machen. „Dann gibt es direkt an der Tribüne Grillwürstchen und kühle Getränke“, sagt Wieczorek.

Die Arbeiten haben im Mai begonnen, nachdem die Baugenehmigung im April erteilt wurde. „Es hat keine Verzögerungen gegeben. Es hat alles super funktioniert“, lobt Wieczorek den Ablauf. Die Tribüne ist ein Geschenk von Alfred Fislage, der seit über 60 Jahren Mitglied des SC Westfalia Kinderhaus ist. Mit dem Geschenk wolle er dem Verein etwas zurückgeben, schließlich habe er in über sechs Jahrzehnte auch viel bekommen, so Fislage.

Der neue Platz für die Zuschauer steht genau dort, wo sich noch in der vergangenen Saison die „Natur-Tribüne“ befand. Sie bietet Platz für 300 Zuschauer, davon 200 Sitzplätze. „Und sie fügt sich optisch sehr gut in das Gesamtbild ein“, findet Wieczorek. Sie steche nicht heraus und bilde keinen zu starken Kontrast zum dahinterliegenden Wald. Im Gegenteil: „Sie passt dort wirklich gut hin.“

Das Wichtigste für Waldemar Wieczorek ist aber die Überdachung. „Vor allem die Jugendmannschaften profitieren davon enorm“, sagt der Vorsitzende. Denn die Spieler mussten ihre Taschen, die sie nicht unbeaufsichtigt in der Kabine zurücklassen wollten, bisher im Regen abstellen. Die Zeiten sind jetzt vorbei. „Die Tribüne ist ein guter Wetterschutz, wir sind endlich ein Stück mehr wetterunabhängig“, freut sich Wieczorek.

Auch für die Zuschauer am Bernd-Feldhaus-Platz hat die Tribüne große Vorteile, die sich jetzt laut Wieczorek nicht mehr gegenseitig mit Schirmen die Sicht nehmen. Außerdem spende sie an heißen Tagen Schatten.

„Die Tribüne sorgt insgesamt für eine Qualitätssteigerung“, so der Vorsitzende des Kinderhauser Sportvereins. Ihm und Sponsor Alfred Fislage sei es ein besonderes Anliegen gewesen, eine Verbesserung für den Kinder- und Jugendbereich zu schaffen. „Und vielleicht bekommen wir dort so auch noch größeren Zulauf“, hofft Wieczorek.

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