Mecklenbeck
Geschichtskreis schließt Lücke

Mittwoch, 28.11.2007, 18:11 Uhr

-tu- Münster-Mecklenbeck. „Die Verbindung von Paula Modersohn-Becker mit Münster “, bekräftigte Karlheinz Pötter vor rund 50 Zuhörern, „ist in der Forschungsliteratur kaum bekannt.“ Dem ambitionierten Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreisvorsitzenden bot sich jetzt ein willkommener Anlass, die besondere Beziehung der Künstlerin zu Münster aufzuzeigen. Aus Anlass des 100. Todestages von Paula Modersohn-Becker sowie des 100. Geburtstages ihrer einzigen Tochter Mathilde führte Pötter die Besucher durch seine Fotoausstellung im Bürgerzentrum Hof Hesselmann.

Die Schau beschäftigt sich mit Mathildes Wohnung und wartet mit Ansichten von Gemälden von Paula und Otto Modersohn in familiärer Umgebung auf, so der Vorsitzende. Ins Gedächtnis rief er mit seinen Vereinskollegen Hans Korte und Josef Dobner ferner die nach seiner Einschätzung bis dato „nicht umfassend genug gewürdigten“ Briefe der Künstlerin, in denen von Münster die Rede sei.

Die Domstadt sei für Paula Modersohn zwar nie so bedeutsam gewesen wie Bremen oder Paris, dennoch erstaune es den Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreis, dass Münster „in der Forschung überhaupt nicht erwähnt“ werde.

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