So., 07.02.2016

Karnevalsfest der Mecklenbecker Anna-Narren Mecklenbeck außer Rand und Band

An die 200 bunt kostümierte Gäste mischten beim Karnevalsfest der Anna-Narren in der Peter-Wust-Schule mit. Die Stimmung in der Aula konnte kaum besser sein.

An die 200 bunt kostümierte Gäste mischten beim Karnevalsfest der Anna-Narren in der Peter-Wust-Schule mit. Die Stimmung in der Aula konnte kaum besser sein. Foto: tu

Münster-Mecklenbeck - 

Hoch her ging es in der Aula der Peter-Wust-Schule: Mit Tanz, Akrobatik, Büttenreden und vielen närrischen Programmpunkten mehr feierten die Anna-Narren ihr traditionelles Karnevalsfest.

Von Thomas Usselmann

„Hier gefällt’s dem Publikum immer am besten!“, verkündete Thomas Brüggemann freudestrahlend. Kaum hatten der langjährige Käpt’n und seine Crew das Kommando des Narrenschiffs „Anna II“ übernommen, da erreichte die Stimmung in der proppenvollen Aula der Peter-Wust-Schule bereits brodelnde Sturmstärke.

Das Motto „Tatort Mecklenbeck“ zeigte Wirkung: An die 200 bunt kostümierte Gäste – diverse Ordnungshüter, Mafia-Bosse im edlen Zwirn, Sträflinge, Feuerwehrleute im Pappkameraden-Outfit – schunkelten, tanzten und sangen im tosenden Meer des Frohsinns.

Der maritime Elferrat hatte für sein 36. Karnevalsfest keine Mühen gescheut. Mit dem Spielmannszug St. Lamberti marschierten auch die „Roxeler Funken“ in die traditionsreiche Narrhalla ein, in der vor mehr als 35 Jahren die Geschichte der Anna-Narren begann. Erst nach drei Zugaben und lautstarken „Helau, Mecklenbeck“-Rufen beendeten die Artisten ihre Tanzdarbietungen.

An beschwingten Auftritten herrschte kein Mangel: Die „Hillis“ – Tänzerinnen der KG Hiltrup – krönten ihre umjubelte Show (Motto: „Münster lebt“) mit dem Hissen eines bekannten Fußball-Banners. „Mit der Preußen-Fahne“, so Käpt’n Brüggemann, „habt Ihr uns eine große Freude gemacht!“

Diakon Klaus-Peter Richter versuchte sich in der Bütt als Sherlock Holmes auf der Suche nach dem gestohlenen Narrenschiff: „Pfarrer Schmitt hat’s geklaut und benutzt es als Kirche, seitdem regnet’s durchs Dach!“ Doch in Wahrheit, schloss der scharfsinnige Detektiv, handele es sich um den „Albtraum unseres Kapitäns“. „Vielen Dank für den Einblick in meine Träume“, konterte Brüggemann schlagfertig.

Noch eins drauf legte Pfarrer Timo Weissenberg: Das Mundart-Multitalent schlüpfte in die Rolle des frechen „Berliner Jung“, glänzte als Heino-Double und mimte einen Zeitgenossen, dem der Alkohol zu schaffen macht. Zu fortgeschrittener Stunde durfte das münsterische Jugendprinzenpaar Jule und Leon mit den „ZiBoMo-Teens“ ebenso wenig fehlen wie Stadtprinz Bernard I. mitsamt Gefolge.

Für ein besonderes Highlight sorgten die Anna-Narren in Eigenregie: Das „Mecklenbecker Männerballett“ begeisterte das Publikum als tanzende Putzmänner in Badekleidung – letztmalig unter der Leitung von Silvia Knob-Hagemann. Dazu ertönte die James-Bond-Titelmelodie.

15 Aktive und viele freiwillige Helfer von der Thekenmannschaft bis zum DJ-Soundmixer hatten das Karnevalsfest möglich gemacht.

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