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Di., 16.02.2016

Stadtteilmarketing Mecklenbeck Studententag in Mecklenbeck

Spendenübergabe beim Erfahrungsaustausch der Mecklenbecker Kaufmannschaft im Bürgerzentrum Hof Hesselmann: Die Vorsitzende Petra Thier (6.v.r.) überreicht Bürgervereins-Chef Rembert Egbringhoff (l.) 2500 Euro.

Spendenübergabe beim Erfahrungsaustausch der Mecklenbecker Kaufmannschaft im Bürgerzentrum Hof Hesselmann: Die Vorsitzende Petra Thier (6.v.r.) überreicht Bürgervereins-Chef Rembert Egbringhoff (l.) 2500 Euro. Foto: tu

Münster-Mecklenbeck - 

Die Mecklenbecker Kaufmannschaft will Studierende vermehrt in die Geschäfte des münsterischen Ortsteils locken. Damit dies gelingt, soll es ab Mai einen regelmäßigen „Studententag“ geben.

Von Thomas Usselmann

„Unsere Studenten“, sagt Stadtteilmarketing-Vorsitzende Petra Thier, „stellen bisher ungenutztes Kaufkraftpotenzial dar!“ Das möchte Mecklenbecks Kaufmannschaft ändern: Mit einem „Studententag“ wollen die ortsansässigen Geschäftsleute die im Stadtteil wohnhaften Studierenden in ihre Geschäfte locken, so das Ergebnis der jüngsten Mitgliederversammlung im Bürgerzentrum Hof Hesselmann.

Mehr als 30 von 50 Mitgliedern des Stadtteilmarketing-Vereins nutzten am Montagabend die willkommene Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. „Viele Studenten leben in Mecklenbeck, zum Beispiel im Wohnheim Boeselburg, orientieren sich aber in die Innenstadt“, unterstrich die Vorsitzende. Dieses Potenzial gelte es zu nutzen: Mit Preisnachlässen und Rabattaktionen, so die Idee, wollen die ortsansässigen Kaufleute ab Mai immer mittwochs auf sich aufmerksam machen.

Neun Geschäftsinhaber hätten bislang ihre Bereitschaft zur Mitwirkung bekundet, wobei die Gestaltung des „Studententags“ jedem Betrieb selbst überlassen bleibe, sagte Petra Thier. Weitere mitwirkende Betriebe seien willkommen (Kontakt über ✆ 97 200 04).

Über eine Spende in Höhe von 2500 Euro kann sich derweil der Bürgerverein freuen: Den Erlös aus dem Verkauf des in 1000-facher Auflage gedruckten Adventskalenders überreichte Petra Thier dem Vereinsvorsitzenden Rembert Egbringhoff. „Wir können den Obolus angesichts der immensen Kosten zur Unterhaltung des Bürgerzentrums gut gebrauchen“, so Egbringhoff. Wegen der hohen Nachfrage soll die Druckauflage für den nächsten Adventskalender nach Angaben von Petra Thier möglicherweise erhöht werden.

Marianne Koch, Unternehmerin und Ratsfrau, forderte die Mecklenbecker Unternehmen auf, das Forum „Willkommenskultur“ für Flüchtlinge mit Spenden zu unterstützen. In den bereits gegründeten Arbeitskreisen entstünden nicht unerhebliche Kosten, unter anderem für die Anschaffung von Lernmaterial. „Wir brauchen Geld für die vielen Sachleistungen“, bestätigte der Bürgervereinsvorsitzende Egbringhoff.

Die nächste Ausgabe der Broschüre „Mensch Mecklenbeck“ erscheint Ende April, auch ein Unternehmerfrühstück soll es wieder geben.

Begonnen hatte die Zusammenkunft der Kaufmannschaft mit der detaillierten Vorstellung des Geschäftsmodells einer Betriebs-Kindertagesstätte mit 50 Plätzen auf Genossenschaftsbasis. Diese möchte die münsterische Woge GmbH – wie berichtet – im Gebäude der früheren Peter-Wust-Schule am Schürbusch errichten.

„Der Stadtteil Mecklenbeck wird auch in Zukunft viele gute Fachkräfte mit Familiennachwuchs benötigen“, betonten Woge-Geschäftsführer Andreas van der Meulen und Dr. Stefan Touchard vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband. Eine Realisierung, so van der Meulen, hänge „natürlich vom Inter­esse der Betriebe“ ab.

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