Mi., 26.07.2017

Evangelisches Seniorenzentrum Meckmannshof Meckmannshof wird runderneuert

Ralf Völker vom Gebäudemanagement der evangelischen Perthes-Stiftung (l.) erklärte den Senioren die Umbaumaßnahmen am Meckmannshof direkt an der Baustelle.

Ralf Völker vom Gebäudemanagement der evangelischen Perthes-Stiftung (l.) erklärte den Senioren die Umbaumaßnahmen am Meckmannshof direkt an der Baustelle. Foto: sn

Münster-Mecklenbeck - 

„Wenn wir hier in einem Jahr stehen, soll das Markushaus fertig sein“, erläuterte Ralf Völker vom Gebäudemanagement der evangelischen Perthes-Stiftung, die den Meckmannshof betreibt, beim Vor-Ort-Termin an der Baustelle. Und die Bewohner des Seniorenzentrums hörten gut zu. Zunächst hatte der Fachmann gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Heike Achenbach im großen Saal kurz das Projekt skizziert, dann zogen die Senioren ihre Warnwesten über. Es ging nach draußen, dorthin, wo der Bagger steht.

Von Siegmund Natschke

Der Meckmannshof wird rundumerneuert. 80 Prozent der stationären Pflegeplätze sollen in Zukunft Einzelzimmer sein. Außerdem ist vorgesehen, dass jedes Doppelzimmer auch eine eigene sanitäre Anlage bekommt. Hinzu kommen neue Gemeinschaftsräume und Aufzugsanlagen. Auch eine moderne Brandmeldeanlage ist vorgesehen. Um das zu realisieren, wird am Markushaus großzügig angebaut. Und wenn das fertig sei, komme im Anschluss auch noch das Haupthaus dran, so Völker. Dort werde dann „im Bestand gebaut“.

„Es wird schöner und besser werden als bisher“, meinte Heike Achenbach. Angefangen haben die Baumaßnahmen Mitte Juni diesen Jahres. Massive Bauteile im Boden hätten entfernt werden müssen, so Völker. Früher, als es auf dem Meckmannshof-Areal noch den historischen Hofbetrieb gab, habe es dort eine Kläranlage gegeben, deren bauliche Reste nun entfernt werden mussten: „Das war die erste Überraschung für uns.“

Bislang folgte keine weitere. Alles ging seinen geplanten Gang: Am Markushaus selbst wurden Fassaden abgebrochen, Fenster entfernt und im Inneren der Bodenbelag herausgenommen. Ein Bewohner, früher Ingenieur von Beruf, erklärte den anderen: „Die Entkernung ist fertig.“ Nun hänge ein Zettel mit rotem Punkt an der Baustelle: „Das bedeutet, das jetzt gebaut werden darf.“

Die Bewohner des Meckmannshof verfolgten die Baufortschritte genau, so Achenbach. Die Senioren, die vorher im Markushaus lebten, seien nun in das Haupthaus umgezogen und müssten sich dort einleben. Wenn der Um- und Anbau fertig sei, würden im Markushaus dann 60 Plätze zur Verfügung stehen, bisher wären es 30.

Die Trennung zwischen Pflegebedürftigen, die früher nur im Haupthaus lebten, und der reinen Altenwohnanlage im Markushaus gebe es schon seit zehn Jahren nicht mehr, sagte Völker. Nun werde diese Angleichung auch baulich umgesetzt. Im Markushaus könnten dann auch Menschen mit Demenzerkrankungen wohnen, meinte Achenbach.

Derzeit ist es nicht so weit. Noch gibt es eine reine Baustelle, die allerdings schon zur richtigen Attraktion geworden ist. Die älteren Menschen staunten, schauten und lauschten gebannt den umfangreichen Erklärungen.

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