Fr., 28.07.2017

Ortszentrum Mecklenbeck Wie soll das Zentrum gestaltet werden?

Das Mecklenbecker Zentrum: Zusammen mit Anliegern, interessierten Bürgern und Vertretern der Stadtverwaltung will die CDU Ideen für die Ortskerngestaltung erarbeiten.

Das Mecklenbecker Zentrum: Zusammen mit Anliegern, interessierten Bürgern und Vertretern der Stadtverwaltung will die CDU Ideen für die Ortskerngestaltung erarbeiten. Foto: sch

Münster-mecklenbeck - 

Mecklenbecks Christdemokraten wollen interessante Ideen für die künftige Gestaltung des Ortskerns am Dingbängerweg sammeln. Deshalb regen sie die Durchführung einer Stadtteilwerkstatt an.

Die Weiterentwicklung des Mecklenbecker Stadtteilzentrums am Dingbängerweg ist ein Thema, das aus Sicht der CDU-Ortsunion „auf ganz unterschiedliche Weise alle Mecklenbecker betrifft“: Aus diesem Grunde schlagen die Christdemokraten die Durchführung einer Stadtteilwerkstatt vor.

„In dieser Werkstatt können alle interessierten Bürger, Anlieger, Geschäftsleute, Vertreter von Schule und Kitas im Dialog mit Fachleuten der Stadtverwaltung Ideen entwickeln, die dann eine möglichst breite Akzeptanz erhalten“, umreißt Ratsherr Josef Schliemann in einer Mitteilung das Anliegen der CDU. Eine Bürgeranhörung reiche bei so einem vielschichtigen Thema nicht aus. Darum wolle man einen anderen Weg probieren, um Vor- und Nachteile vorgeschlagener Maßnahmen gemeinsam abzuwägen.

„Die Mecklenbecker schätzen ihr Stadtteilzentrum am Dingbängerweg, wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Dafür haben wir viel gekämpft“, sagt CDU-Bezirksvertreter Peter Wolfgarten. „Aber immer wieder werden wir auch auf Themen wie Temporeduzierung, Parkprobleme, Querungshilfen sowie zusätzliche Zentrumsangebote im medizinischen oder gastronomischen Bereich angesprochen. Außerdem könnten wir uns gut vorstellen, dem Dingbängerweg ein identitätsstiftendes Erscheinungsbild zu geben.“

Im Rückblick auf Diskussionen in den 1980er- und 1990er-Jahren betont Ortsunions-Chef Hans-Gerd van Schelve, dass bürgerschaftliches Engagement bei der Zentrumsentwicklung in Mecklenbeck eine lange Tradition habe: „Seitdem hat die CDU viele Anregungen aus der Bürgerschaft in Anträgen aufgegriffen. Jetzt, da die letzten Flächen am Dingbängerweg bebaut werden, ist der richtige Zeitpunkt, alle offenen Punkte sowie neue Ideen einmal im Zusammenhang und mit allen Betroffenen zu diskutieren.“

Betroffene gebe es am Dingbängerweg viele, und sie hätten zum Teil sehr unterschiedliche Interessen, sagt van Schelve. Beim Workshop sei eine gute Moderation mit viel Fingerspitzengefühl notwendig, um die Interessen in eine Balance bringen zu können. Nicht minder wichtig sei die Bereitschaft aller, „gut begründete Standpunkte anderer zu respektieren“.

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