Neue Broschüre erschienen
„Älter werden in Mecklenbeck“

Münster-Mecklenbeck -

Rund 100 Seiten stark und kostenlos erhältlich ist die neue Broschüre, die Mecklenbecker Senioren Aufschluss und Informationen über für sie interessante Angebote im Heimatort gibt. Das aufschlussreiche Heft ist ab sofort erhältlich.

Dienstag, 19.09.2017, 20:09 Uhr

Viele Engagierte aus dem münsterischen Stadtteil haben bei der Broschüre „Älter werden in Mecklenbeck“ mitgeholfen. Zusammen mit Caritas-Mitarbeiterin Margarete Bollrath (5.v.r.) stellten sie das frisch erschienene Heft vor.
Viele Engagierte aus dem münsterischen Stadtteil haben bei der Broschüre „Älter werden in Mecklenbeck“ mitgeholfen. Zusammen mit Caritas-Mitarbeiterin Margarete Bollrath (5.v.r.) stellten sie das frisch erschienene Heft vor. Foto: ann

Vom ambulanten Hospizdienst, dem offenen Mittagstisch und dem offenen Singen über das Trauercafé bis zur Parkinson-Selbsthilfegruppe – das Angebot für Senioren in Mecklenbeck ist beachtlich. Problem nur: Wie und wo findet man die Veranstaltungen oder Ansprechpartner? Wer keinen Internetzugang hat, hat es schwer, an Informationen zu kommen. Mit der 100-seitigen Broschüre „Älter werden in Mecklenbeck“ wird das jetzt wesentlich einfacher.

Die Stadt Münster und die Kommunale Seniorenvertretung haben in Zusammenarbeit mit der Caritas , der Diakonie, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Deutschen Roten Kreuz einen Katalog entwickelt, der die ganze Angebotspalette des Stadtteils auflistet. Im Frühjahr 2015 gründete sich der gleichnamige Arbeitskreis „Älter werden in Mecklenbeck“, zu dem neben den Vertretern der Kirchen, der Bezirksvertretung West, der Vereine und Nachbarschaftsinitiativen auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen wurden.

„Welche Angebote gibt es? Können sie noch besser genutzt werden? Welche Angebote sind darüber hinaus noch wünschenswert? Das waren die Hauptfragen, die wir uns stellten“, erläutert Caritas-Mitarbeiterin Theresa Neunes. „Es mussten Fakten gesammelt und über einen längeren Zeitraum immer wieder nachjustiert werden“, sagt sie. Nach rund eineinhalb Jahren wurde nun das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt, dabei wurden auch stadtteilübergreifende Angebote erfasst.

Die Moderation des zeitweise rund 40 Personen umfassenden Arbeitskreises „Älter werden in Mecklenbeck“ hat Neunes inzwischen an ihre Kollegin Margarete Bollrath abgegeben. Die ist dankbar über die bereits gespurten Wege und Strukturen, die sich im Laufe der Arbeit herausgebildet haben. „Ich habe ein gutes Erbe angetreten“, sagt die Sozialarbeiterin, die bereits Erfahrung in Hiltrup, Angelmodde und Wolbeck gesammelt hat.

Die Broschüre, die man außer in Apotheken und Arztpraxen auch an vielen anderen Stellen in Mecklenbeck gratis erhalten kann, ist fertig. Aber natürlich wird eine kompetente Sozialberatung in Mecklenbeck auch weiterhin das große Thema des Arbeitskreises sein.

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