Förderkreis Sozialpsychiatrie Münster
Richtfest am Elisabeth-Hürten-Weg

Münster-Mecklenbeck -

Im Herzen Mecklenbecks entsteht zurzeit das neue Reha-Zentrum des Förderkreises Sozialpsychiatrie. Bereits im nächsten Jahr soll es den Betrieb aufnehmen.

Dienstag, 13.02.2018, 20:02 Uhr

Gruppenbild vor dem Neubau: Von Architekt Carsten Palfner (l.) ließ sich das FSP-Aufsichtsratsteam (v.l.) bestehend aus Prof. Dr. Christiane Rohleder, Dr. Ulrike Northoff, Dr. Ulrich Flothmann, Maria Klein-Schmeink und Prof. Dr. Helmut Mair den Neubau vorstellen. Mit dabei waren auch Einrichtungsleiterin Sabrina Sajtos und FSP-Vorstand Ulrich Hohenbrink (5.u.6.v.l.).
Gruppenbild vor dem Neubau: Von Architekt Carsten Palfner (l.) ließ sich das FSP-Aufsichtsratsteam (v.l.) bestehend aus Prof. Dr. Christiane Rohleder, Dr. Ulrike Northoff, Dr. Ulrich Flothmann, Maria Klein-Schmeink und Prof. Dr. Helmut Mair den Neubau vorstellen. Mit dabei waren auch Einrichtungsleiterin Sabrina Sajtos und FSP-Vorstand Ulrich Hohenbrink (5.u.6.v.l.). Foto: sch

„Ein gutes Maß!“ Spürbar angetan von dessen Größe zeigte sich Maria Klein-Schmeink , Aufsichtsratsmitglied und Grünen-Politikerin, als sie eines der gerade im Rohbau entstehenden Patientenzimmer der künftigen Reha-Einrichtung des Förderkreises Sozialpsychiatrie (FSP) in Augenschein nahm. Auf der Baustelle im Mecklenbecker Neubaugebiet fand am Dienstag das Richtfest statt.

Der FSP-Aufsichtsrat nutzte die willkommene Gelegenheit, um sich von Architekt Carsten Palfner zeigen zu lassen, wie weit der Neubau seit der Grundsteinlegung im September vergangenen Jahres bereits vorangeschritten ist. Die Besucher schauten Handwerkern bei den Innenarbeiten über die Schultern und wirkten sichtlich zufrieden. Zumal die Baukosten nach dem jetzigen Stand das vorgesehene Volumen von knapp fünf Millionen Euro nicht überschreiten sollen. Zu den wichtigsten Förderern des Projekts zählt laut Ulrich Hohenbrink, geschäftsführender Vorstand des FSP, die Deutsche Fernsehlotterie. Sie steuert 300 000 Euro bei.

Mit der Adresse Elisabeth-Hürten-Weg 2 entsteht unmittelbar neben der Mecklenbecker Feuerwache ein moderner dreistöckiger Neubau mit einer Nutzfläche von etwa 1700 Quadratmetern. Er wird das neue Reha-Zentrum des FSP beherbergen. In diesem soll es für Patienten, die an einer Depression, Angststörung oder Psychose leiden, 25 stationäre sowie sechs ambulante Betreuungs- und Therapieplätze geben.

In der Einrichtung geht es um Patienten, die nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden müssen, sondern gezielte Rehabilitationsmaßnahmen nötig haben. Ihnen soll dabei geholfen werden, sich seelisch zu stabilisieren und möglichst eines Tages wieder in den Beruf einsteigen zu können. Dabei unterstützen wird sie ein engagiertes Team von Mitarbeitern des Reha-Zentrums, das von der Psychologin und psychologischen Psychotherapeutin Sabrina Sajtos sowie der Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Dr. Christine Annen, geleitet wird.

Laut Ulrich Hohenbrink soll die Reha-Einrichtung bereits Ende des Jahres fertig sein. „Geplant ist, dass wir am 1. Januar 2019 den Betrieb aufnehmen.“ Dann wird der FSP von seinem jetzigen Standort an der Gartenstraße an den Elisabeth-Hürten-Weg umgezogen sein. In Mecklenbeck böten sich deutliche Vorteile: Jedes Patientenzimmer könne ein eigenes Bad bekommen. Zudem sei es dort möglich, Barrierefreiheit zu schaffen, was sich an der Gartenstraße nicht realisieren ließ.

Nach dem Auszug des FSP sollen die dortigen Räumlichkeiten, so Hohenbrink, Standort einer neuen Einrichtung für Wohnungslose mit psychischer Beeinträchtigung werden.

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