Kita Kotenkotten
Flauschige Küken aus dem Brutkasten

Münster-Mecklenbeck -

Biologie hautnah: In der Mecklenbecker Kindertagesstätte Kotenkotten können die Jungen und Mädchen bei einem Projekt das Aufwachsen des Hühnernachwuchses beobachten.

Mittwoch, 25.04.2018, 20:04 Uhr

Mit Spannung verfolgten die Mädchen und Jungen der Mecklenbecker Kita Kotenkotten, wie aus den Eiern im gläsernen Brutkasten flauschige Hühnerküken schlüpften.
Mit Spannung verfolgten die Mädchen und Jungen der Mecklenbecker Kita Kotenkotten, wie aus den Eiern im gläsernen Brutkasten flauschige Hühnerküken schlüpften.

An einem spannenden Live-Projekt konnten die Mädchen und Jungen der Mecklenbecker Kita Kotenkotten teilhaben: Sie zogen Hühnerküken auf und verfolgten dabei dank eines verglasten Brutkastens die Entwicklungsstufen vom Ei bis zum flauschigen Küken. Das sorgte bei den ein bis sechs Jahre alten Kindern für Begeisterung: Biologieunterricht der hautnahen Art.

Maßgeblich beteiligt am Projekt war laut einer Mittelung der Kita-Verantwortlichen Dirk Ruppel vom Geflügelzüchterverein Phönix in Wolbeck. „Die Kita Kotenkotten kam auf uns zu und fragte, ob wir uns vorstellen könnten, dieses Projekt zu unterstützen. Da wir ähnliche Vorhaben schon öfter begleitet haben, waren wir natürlich sofort dabei“, erläutert der Geflügelzüchter. Er stellte einen gläsernen Brutkasten für Hühnereier mit kontrollierter Wärme- und Frischluftversorgung sowie die notwendigen Hühnereier zur Verfügung. So konnten die Mädchen und Jungen daran teilhaben, wie die Kücken nach und nach aus den Eiern schlüpften.

Laut Kita-Leiterin Vanessa Thiemann hatte das Projekt natürlich auch einen pädagogischen Hintergrund: „Wir vermitteln unseren Kindern, wie Leben entsteht, und dass neues Leben, gerade zu Anfang, auch besonders geschützt werden muss. Selbstverständlich kommen auch Fragen, was mit den Hühnern passiert, wenn sie die Kita wieder verlassen. Dann vermitteln wir den Kindern auch ganz offen, wo unser Essen, sofern es Fleisch ist, herkommt und wie wichtig es ist, dass man damit verantwortungsvoll umgeht.“

Acht kerngesunde Küken schlüpften im Rahmen des Biologie-Projekts, für dessen Realisierung die Eltern in Absprache mit der Kita-Leitungen verantwortlich zeichnen. In Kürze heißt es jedoch „Abschied nehmen“, ansonsten würden die kleinen Piepmätze für die Kita unweigerlich zu groß.

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