„Laufen gegen den Krebs“
Feuerwehrleute marschieren für den guten Zweck

MÜNSTER-NIENBERGE -

Es waren 42 harte Kilometer, die elf Feuerwehrleute teilweise bei Nacht und Nebel zurücklegten, um zu helfen.

Dienstag, 19.12.2017, 19:12 Uhr

„Laufen gegen den Krebs“ : Feuerwehrleute marschieren für den guten Zweck
Nach einer Pause im Nienberger Feuerwehrgerätehaus brach der „Club der blauen Helme“ am Dienstagmorgen zur Schluss-Etappe seines Marsches von Metelen zum Familienhaus der Uni-Klinik in Münster auf. Eskortiert wurde die Gruppe von Nienberger Wehrleuten. Foto: jans

„Ich weiß, dass ich es wieder mache“, sagt Stefan Krzywanski und atmet auf einer Bank im Nienberger Feuerwehrgerätehaus tief durch. Mit zehn Feuerwehrkollegen machte er dort am Dienstagmorgen kurz Rast auf dem 42 Kilometer langen Weg von Metelen nach Münster.

20 Kilo schwere Montur

Die zehn Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrau Karin Bruns waren um 0.30 Uhr in Metelen aufgebrochen , um in ihrer 20 Kilo schweren Montur durch Dunkelheit, Dämmerung und eisigen Nebel zum Familienhaus der Uni-Klinik nach Münster zu marschieren. Dorthin lief der „Club der blauen Helme“, wie sich die aus dem Kreis Steinfurt, aus Bayern und vom Niederrhein stammenden Wehrleute selber nennen, für den guten Zweck.

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Mit ihrer Aktion „Laufen gegen den Krebs“ sammeln die Feuerwehrleute Geld für das Familienhaus der Uni-Klinik. Unter dem Aktionsnamen als Stichwort werden noch Spenden angenommen für Konten bei der Sparkasse Münsterland-Ost (IBAN: DE81 4005 0150 0000 0026 75) oder bei der Darlehenskasse Münster (IBAN: DE75 4006 0265 0015 0578 00).

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Grundschulkinder begrüßten die Wanderer

Nach Zwischenstopps in Steinfurt, Borghorst und Altenberge kamen die Marschierer gegen 9.40 Uhr am Gerätehaus in Nienberge an. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Löschzugs Nienberge, die die Gruppe zwischen Altenberge und Nienberge erwartet hatten.

Am Gerätehaus begrüßten dann unter anderem die Kinder der Klassen 2a und 2b der Annette-von-Droste-Hülshoff-Grundschule mit ihren Lehrerinnen Heidi Röhr und Verena Waterkamp die müden, aber gut gelaunten „Wanderer“.

Marsch der Feuerwehrleute

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  • Feuerwehrleute unterwegs Foto: hpe
  • Feuerwehrleute unterwegs Foto: jans
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  • Feuerwehrleute unterwegs Foto: Oliver Werner
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  • Feuerwehrleute unterwegs Foto: Oliver Werner

Currywurst vom mitgereisten Caterer

Ein eigens mitgereister Caterer tischte – unter anderem – Currywurst auf, und während der wohlverdienten Pause berichtete die Gruppe von ihrem Marsch. „Wir hatten am Anfang noch Glück“, so Martin Schulz, „aber nach zehn Kilometern fing es an zu regnen“. Trotzdem ließen sich die Wehrleute nicht entmutigen. Auch schmerzende Blasen ignorierten sie unterwegs tapfer.

Im Nienberger Gerätehaus konnten die Blessuren dann schnell behandelt werden. Überraschend schaute bei der Pause in Nienberge noch eine Delegation der Landfrauen vorbei. Gaby Westhues übergab dabei eine Spende für „Laufen gegen den Krebs“ an Stefan Krzywanski. Der hatte die Idee zum Marsch nach Münster gehabt. Ein wenig später schaut auch noch Benno Fritzen, Münsters ehemaliger Feuerwehrchef, vorbei und lobte die Aktion.

Ankunft nach zehn Stunden

Und dann machten sich die Besucher, eskortiert von Nienberger Löschzugmitgliedern, auf den nun gar nicht mehr so weiten Weg nach Münster. Am Familienhaus wurden sie nach dem fast zwölfstündigen Marsch schon erwartet. Feuerwehrfrau Bruns, die in Münster arbeitet und dorthin sonst 40 Minuten mit dem Zug fährt, wusste spätestens am Ziel, wie weit der Weg wirklich ist. Und Organisator Krzywanski war seinem Traum für „danach“ eine halbe Nacht und einen Morgen lang immer näher gekommen: „Ich gehe in die Wanne, und dann gehe ich noch mal in die Wanne“.

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Aktion „Laufen gegen den Krebs“: Helm auf, Lampe an – Abmarsch!

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Aktion „Laufen gegen den Krebs“

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  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

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  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

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  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

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  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

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  • Im Metelener Gerätehaus bereiteten sich die elf Feuerwehrleute auf ihren Lauf vor. Start des 42 Kilometer langen Marsches war kurz nach Mitternacht.

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