Mi., 13.01.2016

Sekundarschule Roxel Vorbereitung auf das Berufsleben

Feierstunde in der Mensa: 20 Achtklässler freuen sich mit den Projektpartnern und Schulleiter Reiner von Borzyskowski (r.) auf die Arbeit in den drei Werkstätten der Sekundarschule.

Feierstunde in der Mensa: 20 Achtklässler freuen sich mit den Projektpartnern und Schulleiter Reiner von Borzyskowski (r.) auf die Arbeit in den drei Werkstätten der Sekundarschule. Foto: tu

Münster-Roxel - 

Das Thema Berufsvorbereitung wird an der Roxeler Sekundarschule groß geschrieben: Ein Kooperationsprojekt, an dem auch das Handwerkskammer-Bildungszentrum (HBZ), der Rotary Club Münster-Westfalen und die Agentur für Arbeit beteiligt sind, macht´s möglich.

Von Thomas Usselmann

„Ihr werdet wichtige Schlüsselqualifikationen ausbauen und seid Pioniere unserer schulischen Arbeit!“ Diese Worte richtete Reiner von Borzyskowski, Leiter der Sekundarschule, zum Auftakt der Feierstunde aus gutem Grund an die 20 auserwählten Achtklässler: Sie nutzen ab Februar drei Lehrwerkstätten der Schule im Rahmen eines Kooperationsprojekts, das von der Sekundarschule, dem Handwerkskammer-Bildungszentrum (HBZ), dem Rotary Club Münster-Westfalen und der Agentur für Arbeit vertraglich unterzeichnet wurde.

Beide letztgenanntem Kooperationsträger finanzieren das zweijährige Projekt, mit dem die Sekundarschule ihre Aktivitäten zur Berufsvorbereitung verstärkt, so Projektkoordinatorin Marietheres Rölfing-Rose. Dienstagnachmittags, in der unterrichtsfreien Zeit von 14 bis 16 Uhr, sollen den Jugendlichen in Werkstätten für Steuerungstechnik, Zweiradtechnik und einem Frisörsalon in Lehrgängen berufliche Grundkenntnissen und deren Anwendung sowie Schlüsselqualifikationen vermittelt werden. Dazu zählen Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, sicheres Auftreten, Umgangsformen, Gesprächsführung für Vorstellungsgespräche. Handwerksmeister werden sie dabei begleiten.

„Ziel ist es, die Schüler ausbildungsfähig zu machen und ihr Selbstvertrauen zur Förderung eigener Fähigkeiten herauszubilden“, unterstrich Rölfing-Rose. „Und ein Fernziel ist ein Ausbildungsvertrag.“ Im zweiten Projektjahr besuchen die Schüler die Lehrwerkstätten des HBZ. Ihnen stehen dann zusätzlich die Werkstätten für Raumausstattung und Metall zur Verfügung. „Es gibt in Münster keine Schule, die in diesem Umfang Schulwerkstätten anbietet“, so Rölfing-Rose.

Die teilnehmenden Achtklässler hatten zuvor ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Katharine Schaffstein, Christiane Geuting, Eva-Maria Jazdzejewski und Max Eberwein fungieren als Projektpaten des Rotary Clubs, Dirk Bernsmann als Gesamtkoordinator auf Seiten der Rotarier. Außerdem an der Kooperation beteiligt sind die Berufsberaterin Linda Andrikowski von der Agentur für Arbeit sowie Gerd Kuhn vom HBZ.

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