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Mo., 22.02.2016

Brüggemann & Weiss Folgenutzung noch ungeklärt

Blick auf den Firmenstandort von Brüggemann & Weiss am Nottulner Landweg in Roxel: Insolvenzverwalter Norbert Küpper ist auf der Suche nach Interessenten für die aus seiner Sicht „relativ attraktive Immobilie“.

Blick auf den Firmenstandort von Brüggemann & Weiss am Nottulner Landweg in Roxel: Insolvenzverwalter Norbert Küpper ist auf der Suche nach Interessenten für die aus seiner Sicht „relativ attraktive Immobilie“. Foto: sch

Münster-Roxel - 

Was wird aus den Immobilien des insolventen Roxeler Maschinenbau-Unternehmens Brüggemann und Weiss? Der Insolvenzverwalter ist auf der Suche nach einer sinnvollen Weiternutzung.

Von Thomas Schubert

Noch bis Ende März hat die Alfred Woltering GmbH & Co. KG in den Gewerbeimmobilien am Nottulner Landweg 61-67 das Sagen. Denn das Ochtruper Unternehmen hat – wie berichtet – den Maschinenpark von Brüggemann & Weiss übernommen. Nach dessen Demontage und Abtransport stellt sich die Frage, wie es weitergehen wird mit den Immobilien des insolventen Roxeler Maschinenbau-Unternehmens.

Insolvenzverwalter Dr. Norbert Küpper und seine Mitarbeiter sind auf der Suche nach einer „sinnvollen Weiternutzung“. In den vergangenen Wochen habe es im Hinblick auf die Gewerbeimmobilien bereits Anfragen von privaten Investoren gegeben. Dabei seien die Gebäude von Brüggemann & Weiss unter anderem auch als möglicher Standort für eine Flüchtlingsunterbringung in Erwägung gezogen worden, erläuterte Küpper unserer Zeitung.

Aus Sicht des Insolvenzverwalters handelt es sich bei dem rund 6000 Quadratmeter großen Areal am Nottulner Landweg, von dem etwa 3200 Quadratmeter mit Produktionshallen und einem Verwaltungsgebäude bebaut sind, um „eine relativ attraktive Immobilie“. Aus Küppers Sicht würde es großen Sinn machen, dort ein Nachfolgeunternehmen anzusiedeln.

Der teils belastete Brüggemann & Weiss-Komplex könne für eine Firma, die es nach Münster ziehe, durchaus von Interesse sein, meint der Jurist. Insbesondere für Firmen aus den Bereichen Metallbau und Elektroindustrie sei der Standort gut geeignet: „Wir haben dort hohe Hallen und Kranvorrichtungen.“ Darüber hinaus gebe es auf der gegenüberliegenden Seite des Nottulner Landwegs noch eine ebenfalls Brüggemann & Weiss gehörende Freifläche, die bislang als Parkplatz für Fahrzeuge von Beschäftigten des Unternehmens genutzt worden sei.

Im Hinblick auf die Verwertung beziehungsweise neue Nutzung des Gewerbekomplexes hat sich Norbert Küpper vorgenommen, Kontakt zur Stadt Münster aufzunehmen. Zusammen mit der städtischen Wirtschaftsförderung möchte sich der Rechtsanwalt aus Verl Gedanken über die Zukunft des Brüggemann & Weiss-Standorts machen.

Von Seiten der Wirtschaftsförderung Münster GmbH scheint es in dieser Hinsicht keine Vorbehalte zu geben: Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers versicherte auf Anfrage unserer Zeitung, dass man Kontakt zum Insolvenzverwalter aufnehmen werde.

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