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Fr., 04.03.2016

Fotoreportage des Heimat- und Kulturkreises Fotografische Expedition an den Polarkreis

Auf Einladung von Wolfgang Schürmann (l.) und Paul Ottmann (r.) vom Heimat- und Kulturkreis berichtete Martin Franz über seine Reise nach Nordnorwegen.

Auf Einladung von Wolfgang Schürmann (l.) und Paul Ottmann (r.) vom Heimat- und Kulturkreis berichtete Martin Franz über seine Reise nach Nordnorwegen. Foto: sn

Münster-Roxel - 

Atemberaubende Bilder einer eiskalten Landschaft: Martin Franz berichtete den Roxeler Heimatfreunden von einer Reise an den Polarkreis.

Der Roxeler ist Meister der Fotografie, und er ist Biologe. Dr. Martin Franz findet sonst seine Motive unter dem Elektronenmikroskop. Aber auch Landschaften haben es ihm angetan: Eine Reise führte ihn nach Nordskandinavien und zum Polarkreis – ein Kontinent für sich. Von seinen Eindrücken berichtete er am Donnerstagabend auf Einladung des Heimat- und Kulturkreises Roxel in der Gaststätte Brintrup.

Rund 3050 Kilometer legte Franz zurück bis zum Barentsee, besser bekannt als das Polarmeer. „Auf den ersten 1000 Kilometern verändert sich nichts“, meinte Franz, der den Fotoapparat stets griffbereit auf dem Armaturenbrett seines Wohnmobils lagerte. Die Landschaften wechselten. Die Bäume wichen der großen, weiten Fläche. Einzelne Exemplare schienen nun dem rauen Klima zu trotzen. Allerdings: „Im Juni beginnt dort der Frühling.“

Also genau die richtige Zeit für die fotografische Expedition, bei der er als Biologe auch an der Ablichtung von Steinen und Flechten interessiert war. Ganze Bilderserien führte er dem Heimat- und Kulturkreis vor. Ein ganz besonderes Ziel war das Erleben der Mitternachtssonne. Auch Nebelbänke auf dem Weg hielten den wackeren Roxeler davon nicht ab. Doch: „Es war bewölkt.“ Aber wie sollte es anders sein: „Ich habe es geahnt. Die Mitternachtssonne kämpfte sich durch.“ Ein einzigartiges Naturschauspiel. Anschließend ging es noch mal 1300 Kilometer weiter zur Inselgruppe der Lofoten. Die Roxeler waren beeindruckt.

Die nächste Veranstaltung führt die Heimatfreunde nun zur Burg Hülshoff. Dort gibt es einen Rundgang unter der Leitung von Margit Dohrenbusch. Treffpunkt ist am 16. März um 15 Uhr der Burghof.

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