Sprakel
Do., 04.03.2010
Es geht endlich los
|
|
Münster-Sprakel - Der 2. November 2008 war der rußschwärzeste Tag in der 80-jährigen Geschichte des SC Sprakel. An jenem Sonntag wurde das Vereinsheim des Sportclubs durch einen Brand komplett zerstört. Der Vorsitzende Roland Westerschulte benötigte damals nur drei Worte, um die Auswirkungen für den Verein zu beschreiben: „Eine absolute Katastrophe!“
Doch die spontane Solidarität und Hilfe in den folgenden Monaten ließen im Sportverein schnell die Hoffnung auf ein neues Vereinsheim keimen. Doch ganz so schnell ging es nicht. 16 Monate gingen ins Land, bis es gestern Nachmittag soweit war: der erste Spatenstich für das eine Million Euro teure Projekt.
Bereits im Herbst dieses Jahres sollen die jetzigen Übergangscontainer Geschichte sein. Und die Festredner wie Roland Westerschulte, Bürgermeisterin Karin Reismann, Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink und auch Edgar Drüge vom Sportausschuss und Hans-Joachim Temme vom Stadtsportbund waren sich einig, dass das neue Vereinsdomizil künftig ein „Haus für Sprakel“ sein wird. Reismann betonte, dass es sich nicht lediglich um einen Wiederaufbau handele, sondern „ein völlig neues Konzept“ realisiert werde. Hier entstehe nun ein „zukunftsfähiges Multifunktionshaus für den ganzen Stadtteil“.
Edgar Drüge lobte die „fantastische Leistung des SC Sprakel“, neben dem Vereinsheim auch eine 150 Quadratmeter große Gymnastikhalle zu bauen. Hans-Joachim Temme zeigte sich ebenso „begeistert von den Plänen“. Was der Verein neben der städtischen Beteiligung an finanzieller Eigenleistung erbringe, „ist nicht zu unterschätzen“. Und Architekt Burkhard Bölling sprach gestern wohl allen Sprakeler Sportfreunden aus dem Herzen: „Wir sind froh, dass es endlich losgeht.“
|
|
Anzeige
InserierenWN-Mobil Anzeigen
Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region
