Mi., 02.11.2016

Sprakeler Mahnmal Kein neues Mahnmal

Am Mahnmal an der Nienberger Straße sollen auch in Zukunft die Feierlichkeiten am Volkstrauertag stattfinden, einigten sich die Sprakeler Vereinsvertreter.

Am Mahnmal an der Nienberger Straße sollen auch in Zukunft die Feierlichkeiten am Volkstrauertag stattfinden, einigten sich die Sprakeler Vereinsvertreter.

Münster-Sprakel - 

„Es sind Stimmen laut geworden, die anregten, vor der Marien-Kirche eine kleine Gedenkstätte einzurichten“, berichtete Klemens Rottmann, Sprecher des Ausschusses der Sprakeler Vereine und Institutionen für das Mahnmal. Diesem Vorschlag folgt der Ausschuss aber nicht.

Von Siegmund Natschke

Es gibt Änderungen bei der Feier des Volkstrauertages in Sprakel. „Es sind Stimmen laut geworden, die anregten, vor der Marien-Kirche eine kleine Gedenkstätte einzurichten“, berichtete Klemens Rottmann, Sprecher des Ausschusses der Sprakeler Vereine und Institutionen für das Mahnmal, am Dienstag im Marienheim. Diesem Vorschlag folgt der Ausschuss aber nicht. Er hat andere Pläne.

Es gibt ein Mahnmal in Sprakel. Das steht bekanntlich an der Nienberger Straße, und dort wird jedes Jahr der Volkstrauertag zelebriert. Das wird auch weiterhin der Fall sein. Die Sprakeler Vereinsvertreter bezweifelten, dass die Stadt die Kosten für ein weiteres Mahnmal vor der Marien-Kirche übernehme.

Dennoch soll bereits die Volkstrauertagsfeier am 13. November diesen Jahres einen anderen Charakter erhalten. Nach der Messe um 9. 45 Uhr gibt es einen „Friedensgang“ der Teilnehmer zum Mahnmal. Der „Friedensgang“ ersetze das Wort „Marsch“, erläuterte Paul Berning, Vorsitzender der Kameradschaft Sprakel-Sandrup-Coerde. Damit werde dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung getragen. Vor dem Mahnmal an der Nienberger Straße soll der Gedanke einer Feier für den Frieden auch dadurch Ausdruck finden, dass nach der Ansprache, die SPD-Ratsherr Michael Kleyboldt halten wird, Kerzen aufgestellt werden. In diesem Jahr wird die Blaskapelle Gimbte für die musikalische Begleitung zuständig sein. In Zukunft könne man darüber nachdenken, zum Beispiel einen Gospelchor singen zu lassen, sagte Berning. Auch Schüler sollten in die Feier eingebunden werden, meinte Klemens Rottmann.

Die Vereinsvertreter besprachen auch die „Licht-an-Aktion“ im Stadtteil, die von den Vereinen gemeinsam getragen wird. Am 25. November fällt dafür der Startschuss mit einem Reibekuchenverkauf auf dem Parkplatz vor Edeka Hinnemann. Insgesamt würden 2,5 Zentner Kartoffeln verwendet, berichtete Brigitte Lippmann, Vorsitzende der Landfrauen Sprakel-Sandrup-Coerde. Die Kartoffeln werden bereits am Vortag auf dem Sandruper Heimathof geschält. Beim Reibekuchenverkauf werden dann drei Pfannen gleichzeitig in Betrieb sein. Die Bäume an der Volksbank leuchten wie gewohnt während des gesamten Advents.

Der Erlös der „Licht-an-Aktion“, die 2016 zum zweiten Mal nicht mehr nur von der Ortsunion, sondern von den Sprakeler Vereinen insgesamt getragen wird, soll dem Outlaw-Jugendzen­trum zugute kommen. Dadurch soll ein Ferienprogramm für Grundschulkinder in der ersten Januarwoche ermöglicht werden, kündigte dessen Leiter Sebastian Geeraedts an, der die Unterstützung seiner Einrichtung für die „Licht-an-Aktion“ zusagte.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4408894?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F143%2F