Gleisbauarbeiten zwischen Sprakel und Greven
Verzögerungen durch kaltes Wetter

Münster-Sprakel -

Da das Wetter den Arbeiten einen Strich durch die Rechnung machte, stehen an der Bahnstrecke zwischen Sprakel und Greven in Kürze noch weitere Sanierungseinsätze auf dem Programm.

Montag, 02.04.2018, 19:04 Uhr

Die Sanierung des Bahnübergangs am Sprakelweg ist noch nicht abgeschlossen. Im April ist nun an einem Wochenende eine Sperrung von rund 35 Stunden vorgesehen. Die genaue Terminplanung dafür steht allerdings noch nicht fest.
Die Sanierung des Bahnübergangs am Sprakelweg ist noch nicht abgeschlossen. Im April ist nun an einem Wochenende eine Sperrung von rund 35 Stunden vorgesehen. Die genaue Terminplanung dafür steht allerdings noch nicht fest. Foto: kaj

Die Gleisbauarbeiten auf der Strecke zwischen Sprakel und Greven sind weitgehend beendet. Stränge wurden bei eisigen Temperaturen ausgetauscht, eine Qual für Mensch und Material. Doch noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen: Die Minustemperaturen, die noch vor zwei Wochen herrschten, sorgen nach wie vor für Verzögerungen. Denn nicht alle Arbeiten konnten abgeschlossen werden.

„Es lag tatsächlich an den niedrigen Temperaturen”, erläutert ein Bahnsprecher. Zwar seien die Schienen erneuert worden, aber nicht alle vorgesehenen Arbeiten am Schotterbett und an den Schwellen seien möglich gewesen. „Beispielsweise sind damit Stopfarbeiten gemeint, in deren Zuge der Schotter stark gerüttelt wird und sich dadurch noch mehr verfestigt.”

Einen der Gründe, warum nicht schon während der ersten Phase der Baumaßnahme alles Geplante gemacht wurde, umriss der Bahnsprecher so: „Wenn der Untergrund oder die unteren Schichten des Schotterbetts gefroren sind, lässt sich der obere Bereich nicht sinnvoll verdichten.”

Auch die Sanierungen des Bahnübergangs am Sprakelweg müsse zu einem späteren Zeitpunkt noch nachgeholt werden. Denn das Einbringen von neuem Asphalt könne ebenfalls nur bei Plus-Graden passieren, „sonst arbeitet das Material zu stark, und das Spiel wird am Ende zu groß.” Erneuert wird bei einer Sanierung der Bahnübergänge im Regelfall auch der Asphalt bis in den Bereich des Andreaskreuzes hinein.

Im April ist nun an einem Wochenende eine Sperrpause von zirka 35 Stunden vorgesehen: Dann werden diverse Arbeiten an den Gleisen unternommen. Die genaue Terminplanung dafür steht aber noch nicht fest.

Eine Komplettsperrung der Bahnstrecke sei gerade bei der Sanierung von Bahnübergängen zwingend notwendig. „Wir haben große Bauzüge, aber die Gleisumbauzüge können wir im Bereich von Bahnhöfen und Übergängen nicht benutzen. Wir greifen auf konventionelle Methoden wie Bagger mit zusätzlichen Achsen zurück”, so der Bahnsprecher.

Die restlichen Arbeiten erfolgen mit einem Planungsvorlauf von rund 16 Wochen im Herbst dieses Jahres: Am Bahnübergang werden Asphaltarbeiten erledigt und die Platten zwischen den Schienen erneuert.

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