Gruppe „Gemeinsam nicht einsam“ besuchte Heimathof
Mini-Pony auf Überraschungsbesuch

MÜNSTER-SPRAKEL -

Plötzlich stand ein Pferdchen zwischen erfreuten Kaffeegästen. Es folgte ein fröhlicher Nachmittag.

Donnerstag, 17.05.2018, 18:05 Uhr

Mini-Pony Bonny schaute mit Begleiterin Greta Stens (r.) im Heimathof vorbei. Alfred Bölling (2.v.r.) begrüßte die Gäste.
Mini-Pony Bonny schaute mit Begleiterin Greta Stens (r.) im Heimathof vorbei. Alfred Bölling (2.v.r.) begrüßte die Gäste. Foto: Claus Röttig

Auf die Gäste des Heimathofes am Max-Clemens-Kanal wartete eine besondere Überraschung: Denn die Gruppe „Gemeinsam nicht einsam” aus Sprakel, die sich am Mittwochnachmittag dort traf, erhielt unerwarteten Besuch.

Mini-Shetlandpony Bonny schaute bei den 45 Gästen vorbei – und zeigte ein paar Kunststücke. Das Pferdchen beherrschte zum Beispiel das „Huf geben“, wenn seine Begleiterin Greta Stens ein entsprechendes Zeichen gab, und wurde von Alfred Bölling, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Sandrup-Sprakel-Coerde, mit einer Mohrrübe belohnt. Durch ein bisschen Überzeugungsarbeit kam Bonny dann auch mit auf die Tenne des Heimathofs. Die Gruppe „Gemeinsam nicht einsam” unter der Leitung von Ursula Große Rüschkamp hatte dort zu einem heiteren Kaffeeklatsch mit Akkordeonbegleitung durch Silvia Boolke eingeladen. Es war richtig voll.

Aber warum erfreut sich die Sprakeler Gruppe so reger Beteiligung, während vergleichbare Einrichtungen in Münster manchmal über Besuchermangel klagen? „Das Geheimnis liegt in dem kleinen Wörtchen ,Tun´”, ist sich Bölling sicher. „Tun“ sei scheinbar eine Abkürzung für „Tag und Nacht“, rückwärts gelesen für „Nicht unnötig trödeln“, so Bölling schmunzelnd. Auch Große Rüschkamp bestätigte: „Ich spreche immer wieder die Sprakeler an. Das brauchen die Menschen auch, denn sie wollen abgeholt werden.” Das bedeute allerdings, dass sich die Menschen an Gesellschaft und Erlebnissen wirklich erfreuten. Und warum funktioniert das in der Stadt oft nicht? „In der Stadt lebt man anonym, die Menschen sind zu weit auseinander.” In Sprakel kenne man sich und genieße das Zusammensein, das dieses Mal unter der Überschrift „Reise durch das Jahr” stand. Mit heiteren Liedern, Geschichten und Gedichten ging es durch die Jahreszeiten.

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