VfL Wolbeck kämpft um zusätzliches Spielfeld

Mi., 01.02.2012

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Kunstrasenplatz mittelfristig im Visier

VfL Wolbeck kämpft um zusätzliches Spielfeld : Kunstrasenplatz mittelfristig im Visier

Drangvolle Enge im Wolbecker Trainingsbetrieb: Die Notwendigkeit eines zusätzlichen Kunstrasenplatzes ist fachlich unumstritten. Foto: beg

Münster-Wolbeck - 

Der Kunstrasenplatz muss kommen! Doch es hakt am Geld, wie Michael Willnath vom Sportamt darlegte.

Von Bettina Goczol

Der unerfüllte Wunsch nach einem Kunstrasenplatz brachte unlängst den VfL Wolbeck und die DJK Grün-Weiß Amelsbüren auf die Palme. Wegen des großen medialen Echos war Michael Willnath vom Sportamt quasi als Überraschungsgast in die Bezirksvertretung Südost gekommen, um zum Stand der Dinge und zum Rahmenkonzept zur Erweiterung des Sportzentrums Stellung zu nehmen.

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Fakt ist: Ein neuer Kunstrasenplatz in Wolbeck würde 1,189 Millionen Euro kosten; darin enthalten sind bereits Flutlicht (77 000 Euro), zusätzliche Parkplätze (51 000 Euro), Außenanlagen et cetera (61 000 Euro). Der Haken: Eine Finanzierung ist nicht gesichert.

VfL und DJK wollen beide einen zusätzlichen Platz errichten. Vier andere Vereine, die lediglich einen Tennenplatz in Kunstrasen umwandeln möchten, waren im Ranking an Wolbeck und Amelsbüren vorbeigezogen. Der Grund: Der finanzielle Aufwand ist nur etwa halb so hoch; zudem beteiligen sich die jeweiligen Vereine mit 30 Prozent Eigenanteil an den Kosten. Willnath: „Wir müssen einen Weg finden, wie wir die neuen Kunstrasenplätze finanzieren können und wie hoch der Eigenanteil der Vereine wird.“

Unbestritten sei, dass sowohl die Größe des Vereins als auch die demografische Entwicklung in Wolbeck den Neubau eines Kunstrasenplatzes rechtfertigten. Bei der Nutzwertanalyse, die bei allen sechs Vereinen erfolgte, habe Wolbeck 287 Punkte erhalten; mindestens 200 wären nötig gewesen. Bezirksbürgermeister Dr. Michael Klenner erklärte abschließend: „Ziel muss sein, für beide Vereine mittelfristig einen Platz hinzubekommen, ohne den einen Verein gegen den anderen auszubremsen.“


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