Weltgebetstag der Frauen am 2. März
Di., 21.02.2012
„Steht auf für Gerechtigkeit“
Das Logo zum Weltgebetstag der Frauen: „Steht auf für Gerechtigkeit“.
Münster-Wolbeck -
Der Weltgebetstag der Frauen wird auch in Wolbeck von einem ökumenischen Team vorbereitet.
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Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung von christlichen Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Frauen, Männer, Kinder in über 170 Ländern weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. Weltgebetstags-Engagierte übernehmen Verantwortung; Weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert Beten – betend Handeln“ („Informed Prayer – Prayerful Action“). Auch in vielen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen in ökumenischen Teams den Weltgebetstag. In Deutschland werden zu den zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten auch 2012 wieder Hunderttausende Besucher erwartet.
Der diesjährige Weltgebetstag, der am 2. März stattfindet, steht unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“ und wird von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia vorbereitet.
Auch beide Kirchengemeinden Wolbecks engagieren sich beim Weltgebetstag. Denn der Weltgebetstag sei gelebte Ökumene, heißt es in der Ankündigung. So laden die Kirchengemeinde St. Nikolaus und die evangelische Kirchengemeinde Wolbeck am Donnerstag (23. Februar) alle Christen Wolbecks zu einem Informationsnachmittag über Malaysia um 15 Uhr ins Pfarrheim St. Nikolaus ein. Bei Kaffee und Kuchen werden eindrucksvolle Bilder über das Land, seine unterschiedlichen Menschen gezeigt und seine Geschichte und Sorgen vorgestellt. Der Nachmittag wird von Ingeborg Heuken und dem kfd-Team vorbereitet.
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag (WGT) wird in mehr als 170 Ländern der Erde gefeiert. „Malaysierinnen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ermutigen uns darin, gemeinsam mit ihnen für Gerechtigkeit einzutreten. Die Malaysierinnen zeigen uns in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten“, geben die Kirchengemeinden in ihrer Ankündigung einen Einblick in den Inhalt des Gottesdienstes. Und immer wieder gebe es Gelegenheit, sich zu fragen, wo sich denn im eigenen Land Menschen für Gerechtigkeit einsetzen. „Denn auch wir müssen uns einmischen, wenn Menschenrechte missachtet werden, und für Gerechtigkeit aufstehen“, so der Appell.
Die Kollekte, die bei den Gottesdiensten zum Weltgebetstag in Deutschland zusammenkommt, unterstützt neben zahlreichen Frauenprojekten weltweit auch die Arbeit der Malaysierin Irene Fernandez und ihre Menschenrechtsorganisation Tenaganita.
Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr in der Christuskirche Wolbeck. Im Anschluss findet ein gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindezentrum statt. Dieser Nachmittag wird von Marita Nover und Team von der evangelischen Kirchengemeinde Wolbeck vorbereitet.
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