Do., 07.12.2017

Rund 300 Wohneinheiten entstehen Vorbereitende Maßnahmen beendet

Noch immer unberührt von Erdbewegungen ist das sieben Hektar große Baugebiet auf dem ehemaligen Lanciergelände. Das soll sich aber in Kürze ändern.

Noch immer unberührt von Erdbewegungen ist das sieben Hektar große Baugebiet auf dem ehemaligen Lanciergelände. Das soll sich aber in Kürze ändern. Foto: na

Münster-Wolbeck - 

Die Erschließungsarbeiten auf dem ehemaligen Lanciergelände beginnen Anfang des Jahres.

Von Martina Schönwälder

Von schwerem Baugerät noch keine Spur, kein großer Bagger ist in Sicht. Es scheint, als liege das sieben Hektar große Bauland auf dem ehemaligen Lanciergelände im Dornröschenschlaf. Schließlich liegt die Baugenehmigung für die 270 Wohneinheiten, die der Glandorfer Bauunternehmer Karl Gründker dort bauen will, seit Mai dieses Jahres bei ihm auf den Tisch. Und eigentlich hätten die Erschließungsarbeiten im Herbst beginnen sollen.

Doch die Ruhe täuscht. „Die vorbereitenden Maßnahmen sind auf den Weg gebracht“, erklärt Gründker auf Anfrage. Die Aufträge für die Erschließungsarbeiten seien vergeben, der Großteil der Parzellen vermessen. „Wir können jetzt loslegen“, sagt er, was heißt, dass Anfang des Jahres die ersten großen Erdbewegungen beginnen sollen.

In zwei Etappen sollen die Erschließungsarbeiten erfolgen. Im Mai/Juni soll die erste Etappe abgeschlossen sein, in dem Bereich, in dem vornehmlich Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 150 Wohneinheiten entstehen sollen. In der zweiten Etappe werden dann die Bauplätze erschlossen, die im Süden des Bebauungsplanes liegen und auf denen in erster Linie Einfamilien- und Doppelhäuser gebaut werden sollen.

Deren Verkauf ist bereits angelaufen, berichtet Gründker, der sich keinerlei Sorgen über die Vermarktung der Häuser und Wohnungen macht. Besonders die gespannte Situation auf dem Mietmarkt sorge dafür, dass die Wohnungen nicht groß angepriesen werden müssten.

Vor diesem Hintergrund ist ihm nach wie vor ein wenig unverständlich, dass ihm behördlicherseits auf dem Weg zur Realisierung des Bauvorhabens seiner Auffassung unangemessene Auflagen gemacht worden seien. Es könne doch eigentlich nur im Interesse der Stadt sein, dass mehr Wohnraum zur Verfügung gestellt werde.

Bereits 2012 hatte Gründker das Gelände erworben. Als erstes realisiert werden konnte der Umbau des alten Verwaltungstraktes in 27 Wohnungen, die 2016 bezogen wurden.

Bis auch das letzte Haus auf dem Baugelände bezugsfertig sein wird, das werde, so Gründker sicher bis Ende 2019 dauern.

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