Auch Hippenmajor Andreas II. durfte nicht fehlen
Vom Rocker bis Mireille Matthieu

Münster-Wolbeck -

Farbenfroher Karneval der kfd-Frauen von St. Nikolaus begeisterte mit vielen guten Sketchen.

Donnerstag, 08.02.2018, 21:02 Uhr

Unübersehbar: Die Stimmung war prächtig beim Karneval der kfd-Frauen von St. Nikolaus.Ob gestreift, gepunktet oder glitzernd gemustert, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Unübersehbar: Die Stimmung war prächtig beim Karneval der kfd-Frauen von St. Nikolaus.Ob gestreift, gepunktet oder glitzernd gemustert, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Foto: na

Der Bann war schon gebrochen, nachdem die sechs Darstellerinnen der zahlreichen Sketche in den Saal der Gaststätte Sültemeyer einzeln bei passender Musik einmarschiert waren. Elisabeth Wortmann als voll in Leder gekleideter Rockstar oder Gitti Sandfort mit schwarzem Kleid und schwarzem Pagenschnitt als Mireille Mathieu.

Die rund 60 bunt und mit viel Fantasie kostümierten Frauen, erlebten beim Altweiber-Karneval der kfd-Frauen von St. Nikolaus fröhlichen Nachmittag, der auch in diesem Jahr von Elli Brodrecht moderiert wurde. Zum wievielten Mal? Das wusste sie gar nicht, gab aber, bevor sie zum Mikrofon griff, unumwunden zu dass sie reichlich nervös sei, wie immer. Und sie wüsste gar nicht warum. Aber schon bei der launigen Begrüßung merkte man ihr davon nichts mehr an.

Dann der erste Sketch, bei der sich eine Büroangestellte bei einer Kollegin am Schreibtisch ausheult. Berge von durchnässten Papiertaschentüchern zeugen davon. Ihr Mann habe sie verlassen. Doch der Kollegin gelingt es, sie davon zu überzeugen, dass Männer ohnehin allesamt nichts wert seien. Und wie schön, jetzt könne sie endlich in Ruhe Rosamunde Pilcher gucken... .

Viel Beifall gab es dafür und anschließend die Gelegenheit für DJ-Paul, seine Kenntnis für eine richtige Musikmischung unter Beweis zu stellen. Geschunkelt wurde ohne Ende bei „Am Rosenmontag bin ich geboren“ und anderen Stimmungsliedern. DJ-Paul ist auch schon seit Ewigkeiten dabei. „Es müssten 26 Jahre sein“, sagt er. Nur einmal, vor zwei Jahren, da sei er krank gewesen. Und, natürlich kostümiert, war auch Pastoralreferentin Dorothea Schwering-Günnewig als „Abgesandte“ der Kirchengemeinde St. Nikolaus zu Gast.

Die wundersamen Erlebnisse eines Kaugummis schildert ein weiterer Sketch, bei dem ein Kaugummi zunächst auf der Armlehne einer Parkbank seine „Heimat“ findet, nachdem er dort von einer Joggerin angepappt worden war, anschließend entweder unter einem Schuh oder an einer Jacke klebte. Krönender Abschluss: Die Joggerin schiebt sich das Kaugummi wieder in den Mund... .

Doch nicht nur die zahlreichen Sketche bestimmten das Programm. Besonders große Aufmerksamkeit galt dem Tanz der Hupfdohlen, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern.

Und natürlich ein, wenn nicht der Höhepunkt, war der Einmarsch des Hippenmajors Andreas II. und seiner Gefolgschaft, der, wie nicht anders zu erwarten, für ein lautes „Hipp-Hipp! Meck-Meck!“ sorgte.

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