Doppel-Konzert in St. Nikolaus
Ein vierstimmiges Klanggebilde

Münster-Wolbeck -

Tradition hat die Zusammenarbeit des Kirchenchors von St. Nikolaus in Wolbeck mit dem Ensemble Ton-Art, am Sonntag bewältigten beide Chöre eine neue Herausforderung. Heinrich Fidelis Müller ist beiden Ensembles aus seinem Weihnachtsoratorium vertraut, nun widmeten sich die gut 40 Sängerinnen und Sänger Müllers „Passion“.

Montag, 12.03.2018, 00:03 Uhr

Ein geistliches, nicht nur musikalisches Erlebnis war die Aufführung der „Passion“ in der Kirche St. Nikolaus am Sonntagabend.
Ein geistliches, nicht nur musikalisches Erlebnis war die Aufführung der „Passion“ in der Kirche St. Nikolaus am Sonntagabend. Foto: anh

Der Komponist Müller musste mit weniger Mitteln auskommen als frühere Schöpfer. Aus der Schlichtheit erwuchs Klarheit, leichteres Verständnis und mehr Raum für das Empfinden. Den nutzten die Chöre. Die Chöre hatten sich der Unterstützung von professionellen Solisten versichert, die teils schon mit ihnen in Wolbeck gesungen hatten, nämlich Annette Richter-Westermann, Sopran, Katharina Poell-Scharpenberg, Alt, Stephan Hinssen, Tenor, und – in Wolbeck weniger bekannt – Peter Amadeus Schneider, Bass. Die Orgelbegleitung profitierte unter den Händen von Stefan Schirjajew davon, nah an den Chören zu stehen. Man nutzte auch die mobile Orgel, die sonst in der Kapelle des Achatius-Hauses steht. Klar und auch gegenüber der Orgel gut hörbar spielte der Cellist Sebastian Pietsch.

So gelang dem Kirchenchor und Ton-Art zusammen mit den Solisten ein eindrückliches vierstimmiges Klanggebilde, als, so Müller, „Geistliches Spiel vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi in sieben Bildern nach Worten der heiligen Schrift“. Beim Verständnis des Geschehens und der Absichten und Mittel des Komponisten half das Programmheft.

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