Teilsperrung der Osmo-Hallen
Do., 26.01.2012
BMK-Chef Jungenblut spricht von einer „Farce“
Prinz Andreas I. (Koch) stellte 2010 seinen Prinzenwagen in den Osmo-Hallen vor.
Münster -
Die Sperrung von Teilen der Osmo-Hallen sorgt auch bei den Karnevalisten für Unruhe.
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Bei den Karnevalisten liefen am Donnerstag die Handys heiß. Vier Wochen vor Rosenmontag befürchten die Wagenbauer von einem Dutzend Gesellschaften, kurzfristig die einsturzgefährdeten Osmo-Hallen verlassen zu müssen. „Mir ist gesagt worden, dass wir die Hallen nur noch mit einem Vertretern der Stadt betreten dürfen“, sagt Rolf Jungenblut, der Vorsitzende des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval (BMK). Mehr weiß er nicht. Das Ganze sei eine Farce. „Im letzten Jahr lag tonnenweise Schnee auf den Dächern. Und jetzt bei Plusgraden ist die Halle plötzlich einsturzgefährdet“, wundert er sich.
Heute Nachmittag treffen sich die Karnevalisten in der neuen Halle am Kesslerweg, die der BMK eigentlich erst für den künftigen Wagenbau angemietet hat (WN, 19.1.). „Es sollte eine lockere Besprechung werden. Jetzt geht es ans Eingemachte“, sagt Jungenblut voraus.
Obwohl der Mietvertrag für die Osmo-Hallen ausgelaufen ist, war mit Kresing und Deilmann vereinbart worden, dass die Wagen dort bis Rosenmontag stehen bleiben können und nach dem Umzug zur neuen Halle fahren. Jungenblut: „Wir müssen abwarten, was der morgige Tag bringt. Möglich, dass wir die Wagen in die neue Halle holen müssen.“
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