Münsterland

Fr., 09.07.2010

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Neubau für Geisteswissenschaften

Dies ist der Entwurf des Büros HPP Hentrich-Petschnigg & Partner aus Düsseldorf, für den sich die Jury entschied . . .

Münster - Der vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ausgelobte Wettbewerb für den Neubau für die Geisteswissenschaften der Universität Münster ist entschieden. Die Jury bestimmte in der Preisgerichtssitzung am Donnerstag eine Preisgruppe, die die beiden Architekturbüros Bolles + Wilson aus Münster und HPP Hentrich-Petschnigg Partner aus Düsseldorf bilden. Dem Büro Christina Voigt Architektin aus München wurde eine Anerkennung verliehen.

Der Neubau für die Geisteswissenschaften soll auf dem Grundstück zwischen Bispinghof, Krummer Timpen und Universitätsstraße, vor dem Institut für Evangelische Theologie, entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um architektonisch, wirtschaftlich und energetisch eine optimale Lösung für die Aufgabe zu erreichen, hat die Niederlassung Münster des BLB NRW im März 2010 einen europaweiten teiloffenen Generalplaner-Wettbewerb ausgelobt. 15 Büros konnten sich an diesem Wettbewerb beteiligen: Sechs von ihnen wurden direkt vom Auslober gesetzt, die anderen neun wurden durch das Los ermittelt. Dabei wurden die Kategorien „junge bzw. kleine Büroorganisation“ und „erfahrenes Büro“ unterschieden.

In der Preisgerichtssitzung beurteilte die Jury die 13 eingereichten Entwürfe. Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge waren in erster Linie die städtebaulich-räumliche Qualität und die Einbindung des geplanten Baus in die Umgebung. Gleichermaßen wurden die architektonische und funktionale Qualität des Gebäudes, die Realisierbarkeit unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie die Qualität des energetischen Konzepts berücksichtigt.

Im Anschluss an den Wettbewerb werden mit den beiden Büros aus der Preisgruppe in einem nachgeschalteten Verfahren die Entwürfe für den Neubau noch einmal konkretisiert. Alle eingereichten Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 24. August 2010 bis 8. September 2010 im Foyer des Hörsaals H1, Hindenburgplatz 10-12, für die Öffentlichkeit zugänglich sein (Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr). Die Errichtung eines Neubaus für die Geisteswissenschaften der Universität Münster ist eine der Maßnahmen des Hochschul-Modernisierungs-Programms (HMoP), das am 21. September 2009 von Innovations- und Finanzministerium des Landes Nordrhein Westfalen gemeinsam auf den Weg gebracht wurde.

Im Rahmen des HMoP sollen Hochschulgebäude in NRW durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen bautechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Allein für die WWU Münster sind im HMoP für die Modernisierungsstufe bis 2015 bauliche Investitionen in Höhe von rund 110 Millionen Euro vorgesehen.


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