Krematorium in Dülmen
Di., 07.02.2012
Stadt sieht keinen Handlungsbedarf
Wohin der Weg für das Dülmener Krematorium führt, lässt sich noch nicht genau vorhersagen.
Dülmen -
Dülmen - Wie es mit dem Dülmener Krematorium weitergeht, ist derzeit noch unklar. Wie berichtet, hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in einem Grundsatzurteil entschieden, dass sich ein Krematorium nicht mit dem geschäftigen Treiben in einem Gewerbegebiet vereinbaren lasse. Die Stadt sieht nach eigenen Angaben keinen akuten Handlungsbedarf, den Betrieb stilllegen zu lassen.
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„Wir warten gespannt auf die schriftliche Urteilsbegründung“, so Stadtsprecherin Stefanie Löhn. Heute tage der Verwaltungsvorstand der Stadt zum Thema. Es werde an einem Bebauungsplan-Änderungsverfahren gearbeitet. Betreiber Bernd Leichtweis nimmt weiterhin Aufträge für seine Feuerbestattungsanlage an.
Andries Johan Broekhuijsen, der als Nachbar erfolgreich geklagt hatte, sieht hingegen mit dem Entzug der Baugenehmigung auch die Betriebserlaubnis für das Dülmener Krematorium aufgehoben. „Ich gehe davon aus, dass die Hallen leergefahren und dann die beiden Ofenlinien abgestellt werden.