Di., 10.02.2015

Eine Frage des Vertrauens Great Place to Work-Institut zeichnet Top-Arbeitgeber des Münsterlands aus

Gruppenbild mit Preisträgern: Uwe Rotermund (Noventum Consulting), Norbert Wemmer-Trappe (noweconsult), Klaus Richter (Sparkasse Münsterland Ost), Roland Schräer (Biss Consulting), Barbara Pollok (Alexianer DaKS), Robert Holtstiege (Orderbase Consulting), Iris Lengfeld (Apetito), André Krabbe (WL-Bank), Burkhard Hanke (Zeb/Rolfes.Schierenbeck.Associates), Godehard Dellmann (Erdgas Münster), Jenny Kalbitz (Dornseif), Tobias Allkemper (Curacon), Stephan Spitzer (Rewe-Markt Münster-Geist), Sabine Viet (Pflegedienst Peter Kosok), Hartwig Schultheiß (Stadtdirektor Münster), Bernd Adamaschek, Andreas Schubert (Great Place to Work).

Gruppenbild mit Preisträgern: Uwe Rotermund (Noventum Consulting), Norbert Wemmer-Trappe (noweconsult), Klaus Richter (Sparkasse Münsterland Ost), Roland Schräer (Biss Consulting), Barbara Pollok (Alexianer DaKS), Robert Holtstiege (Orderbase Consulting), Iris Lengfeld (Apetito), André Krabbe (WL-Bank), Burkhard Hanke (Zeb/Rolfes.Schierenbeck.Associates), Godehard Dellmann (Erdgas Münster), Jenny Kalbitz (Dornseif), Tobias Allkemper (Curacon), Stephan Spitzer (Rewe-Markt Münster-Geist), Sabine Viet (Pflegedienst Peter Kosok), Hartwig Schultheiß (Stadtdirektor Münster), Bernd Adamaschek, Andreas Schubert (Great Place to Work). Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Jahr für Jahr werden die besten Arbeitgeber des Münsterlands geehrt – und zwar vom Great Place to Work-Institut. Unternehmen aller Größenklassen können sich bewerben und auf die begehrten oberen Plätze im Gewinner-Ranking hoffen. Was sie dafür benötigen, um besser als der Durchschnitt zu sein, und was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, wurde am Montag beim Fachkongress bei der Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme (GWS) in Münster vorgestellt. Im Anschluss wurden die besten Arbeitgeber im Münsterland ausgezeichnet.

Von Julia Kwiatkowski

Was einen guten Arbeitgeber ausmacht, ist vor allem: Kooperation, ehrliches Vertrauen, Authentizität und Teamgeist. Nicht von ungefähr zählt bei der Ermittlung der Gewinner das Great Place to Work-Institut die Meinung der Mitarbeiter zu zwei Drittel – ein Drittel basiert auf der Analyse der Personalmaßnahmen, denn: „Viele Unternehmen tun vieles, bewirken aber nicht vieles“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer von Great Place to Work Deutschland.

Preisträger 2015

Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern:

1. Rewe-Markt Münster-Geist

2. Dornseif (Münster)

3. Alexianer DaKS (Münster)

4. Pflegedienst Peter Kosok (Lüdinghausen)

5. Biss Consulting (Münster)

Unternehmen mit 50 bis 500 Beschäftigten:

1. Orderbase Consulting (Münster)

2. Erdgas Münster

3. WL-Bank (Münster)

4. Curacon Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Münster)

Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten:

1. Sparkasse Münsterland Ost (Münster)

2. Apetito (Rheine)

3. Zeb/Rolfes.Schierenbeck.Associates (Münster)

Uwe Rotermund , Geschäftsführer von Noventum Consulting und Moderator des Fachkongresses, hält die Vertrauenskultur für essenziell. Um auf Dauer als Arbeitgeber zu überzeugen, sei dies „nicht nur die halbe, sondern fast die ganze Miete“. Mit dieser Aussage reiht sich Rotermund in die Meinungen vieler an diesem Tag ein. Dr. Kurt Smit , Berater bei Kottmann und Partner in Paderborn, zeigte unter anderem in seinem Vortrag „Führungsethik“ auf, dass Vertrauen ein wesentlicher Bestandteil für Erfolg sei.

Worten müssten Taten folgen und: Ein Klima der Kooperation und nicht des Einzel-Wettbewerbs sei der richtige Weg. Führungspositionen sollten nicht von denen besetzt werden, die eine Ellbogentaktik verfolgen, sondern von denen, die etwas tun, das für alle das Beste ist. Nur so könne langfristiger Erfolg entstehen – auf dem Markt, aber eben auch innerhalb des Unternehmens, führte Smit aus, und: „Unter Stress gesetzte Mitarbeiter entwickeln eine Angst, die auf Dauer krank macht.“

„Es ist angenehm, unter den Gewinnern zu sein“, erklärte Helmut Benefader, Geschäftsführer der GWS, die dem Fachkongress ihre Räumlichkeiten angeboten hatte und in den Vorjahren auf dem Siegertreppchen stand. Bei dem aktuellen Wettbewerb habe die GWS ganz bewusst auf die Teilnahme verzichtet. Einer der Hauptgründe: 90 000 Liter Wasser, die nach dem Jahrhundert-Unwetter in Münster 2014 einen großen Schaden angerichtet haben.

Foto: Julia Kwiatkowski

Die GWS verzeichnet ein Wachstum von elf Prozent pro Jahr, der Umsatz steigt, Kunden und Mitarbeiter sind zufrieden. Positive Aspekte, die auch andere Teilnehmer des Wettbewerbs vorweisen können.

Am 4. März geht die Auszeichnung in die nächste Runde. Dann wird in Berlin „Deutschlands bester Arbeitgeber 2015“ ausgezeichnet – darunter auch prämierte Arbeitgeber aus dem Münsterland .

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