Sa., 27.06.2015

Zukunft noch ungewiss Neue Runde im Klinik-Poker

Borghorst/Greven/Emsdetten - 

Während im Emsdettener Marienhospital gestern der letzte Patient entlassen wurde, weil die Klinik schließen muss, geht der Übernahmepoker um die verbleibenden Krankenhäuser in Steinfurt und Greven in die nächste Runde.

Der Kontakt zwischen Insolvenzverwaltung und den Stiftungen liegt derzeit auf Eis. Von „dynamischem Abwarten“ ist die Rede. „Wir haben bisher noch keine offizielle Rückmeldung der Insolvenzverwaltung erhalten“, erklärte Franziskus-Vorstand Dr. Klaus Goedereis auf Anfrage. Gleichwohl gebe es Signale. Man stehe weiter zu den sich ergänzenden Angeboten für beide Häuser, signalisierten Franziskus- und Mathias-Stiftung Gesprächsbereitschaft.

Dort beäugt man kritisch die Aktivitäten der Ameos-Gruppe. Der Vorstand des privaten Klinikkonzerns, Michael Dieckmann , reiste zu einem Informationsgespräch mit Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes und Vertretern des runden Tisches aus Zürich an. Bereits im ersten Bieterverfahren hatte Ameos Interesse an den damals noch drei Häusern der insolventen Marienhospital Münsterland GmbH gezeigt. Ohne eine Reduzierung der Personalkosten, das betonte der Vorstand wiederum, sei der Betrieb der Hospitäler wirtschaftlich nicht darstellbar. Eine Entscheidung, ob Ameos wieder ins Bieterverfahren einsteigt, ließ Dieckmann gestern offen. 

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