Mo., 20.03.2017

Kontrollen auf Autobahnen Raser, Drängler und Handy-Sünder im Visier der Polizei

Kontrollen auf Autobahnen : Raser, Drängler und Handy-Sünder im Visier der Polizei

Foto: dpa (Symbolbild)

(Aktualisiert) Zwei Handy-, zwei Abstands- und 115 Geschwindigkeits-Verstöße - diese Zwischenbilanz zog das Polizeipräsidium Münster am Mittag zu den groß angelegten Kontrollen auf den Autobahnen A 1 und A 43 am heutigen Dienstag. 

(Aktualisierung) Insgesamt seien bis 12 Uhr auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Münster 3.834 Fahrzeuge kontrolliert worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Des Weiteren ahndeten die Beamten drei Verstöße gegen das Gefahrgutrecht und untersagten zwei Sattelzugfahrern die Weiterfahrt. Die Sattelzüge hatten jeweils brennbare oder umweltgefährdende Stoffe geladen. Die
Ladungen waren nicht ausreichend gegen ein Verrutschen gesichert.

Ein Porschefahrer durchfuhr eine stationäre Radarmessanlage mit 148 Stundenkilometern in einem Bereich, in dem Tempo 80 gilt. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro und ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Der Fahrer eines BMW unterschritt nicht nur den notwendigen Sicherheitsabstand, sondern telefonierte gleichzeitig auch noch mit dem Mobiltelefon.

Die Kontrollen werden noch den ganzen Tag fortgesetzt. 

(Erstmeldung) Polizisten kontrollieren am heutigen Dienstag Raser, Drängler und Handy-Sünder auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Münster (A 1 und A 43).

"Wir konnten im vergangenen Jahr durch immer wiederkehrende Kontrollen die Zahl der verletzten und getöteten
Personen auf unseren Autobahnen im Gegensatz zum landesweiten Trend senken", erläuterte der Leiter der Autobahnpolizei, André Weiß.

Zu viele Unfalltote in 2016

"Dennoch ist die Zahl von vier Unfalltoten im Jahr 2016 immer noch zu hoch. Denn jeder Tote ist einer zu viel."

Im Rahmen einer landesweiten Aktion stehen insbesondere Verkehrsverstöße, wie das Telefonieren mit dem Handy, das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Fokus der Beamten.

Insgesamt werden in ganz NRW rund 400 Autobahnpolizisten im Einsatz sein. Weil 2016 mit 80 Getöteten rund ein Drittel mehr Menschen auf Autobahnen starben als 2015, hatte Innenminister Ralf Jäger Schwerpunktkontrollen angekündigt. „Es gibt drei Todsünden“, warnte Jäger: „Zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung und zu geringer Sicherheitsabstand.“ 

Lebensgefahr durch Blick aufs Smartphone

Vor allem der Blick aufs Smartphone sei lebensgefährlich, warnte Jäger: „Das scheint vielen noch immer nicht klar zu sein. Während der Fahrt mal eben online, bedeutet vielleicht für immer offline.“

Genau diese Botschaft vermittelt auch ein Videoclip, den die Polizei in Paderborn und Lippe gemeinsam mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe produziert hat und der ab sofort über die Social-Media-Kanäle der NRW-Polizei verbreitet wird.

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