Mo., 29.06.2015

Westfalen-Initiative 200 Jahre Geschichte plus x

Der Leiter der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, sieht Westfalen in Zukunft als Metropolregion.

Der Leiter der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, sieht Westfalen in Zukunft als Metropolregion. Foto: J. Peperhowe

münster - 

200 Jahre Westfalen, das darf, das muss gefeiert werden. So auch am Montag in Münster. Dort hatte der Verein Westfalen-Initiative geladen. Um zurückzublicken und um einen Ausblick zu wagen.

Dr. Volker Jakob , vormals beim LWL-Medienzentrum für Westfalen , war für den historischen Part zuständig. Pointiert wagte er den Blick in Westfalens Geschichte, berichtete von dem Weg des „vor allem durch seine Rückständigkeit geprägten, westfälischen Flickenteppichs“ hin zu einem „weltoffenen und zukunftsfähigen Land“. Der war, so Jakob, nicht ganz einfach – „am Ende aber doch sehr erfolgreich“.

Auf Rückblick folgte Ausblick: Dafür war der Leiter der NRW-Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense , zuständig. Ein Rheinländer lobt Westfalen – das kommt nicht alle Tage vor. Der Staatssekretär wartete mit einer Idee auf, die er vor ein paar Monaten schon einmal unterbreitet hatte. Neben den Metropolregionen Rheinland und Ruhrgebiet die Schaffung eines dritten, zumindest metropolen Raumes Westfalen, mit den Oberzentren Münster , Bielefeld und dem gefühlt westfälischen Osnabrück. Eine Idee mit Charme – so der Staatssekretär, für eine Region mit Potenzial. Voraussetzung dafür aber: Die Intensivierung der interregionalen Kooperation.

200 Jahre Geschichte plus x – so hatte der Vereinsvorsitzende Dr. Peter Paziorek das Jubiläum genannt. Plus x: Die Zukunft Westfalens scheint mindestens so spannend zu werden, wie es die Vergangenheit war.

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