Di., 29.12.2015

Osnabrück-Fan zusammengeschlagen Polizei fahndet nach Gewalttätern

Fahndungsfotos

Die Polizei sucht nach zwei Männern: Der mutmaßliche Haupttäter (l. und Mitte) und sein Helfer (r.) sollen einen 41-Jährigen aus Rheine in einem Zug zusammengeschlagen haben. Foto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Ein 41-Jähriger aus Rheine ist im August von zwei unbekannten Männern im Bahnhof Ibbenbüren angegriffen und verletzt worden. Jetzt sucht die Polizei mit Hilfe von Videoaufzeichnungen nach den beiden Gewalttätern.

Der 41-jährige Mann aus Rheine hatte das erste Heimspiel des VfL Osnabrück gegen die Stuttgarter Kickers besucht. In Osnabrück war er in der Nacht (zu Sonntag, dem 2.8.2015) in den Zug gestiegen, um nach Hause zu fahren. Als der Zug den Bahnhof Ibbenbüren erreichte (gegen 0:15 Uhr), wurde der Mann von zwei unbekannten Männern tätlich angegriffen.

Der Angriff kam laut Polizei überraschend für den 41-Jährigen. Die bisherigen Ermittlungen führten dazu, dass eine mit im Zug anwesende Frau mit Kind den Anstoß zu dem Übergriff auf den Osnabrück-Fan gab. Sie ist die Freundin des Haupttäters, vermutet die Polizei.

Der 41-Jährige wurde aus dem Zug auf den Bahnsteig gezerrt, dort durch mindestens einen der Männer zusammengeschlagen und konnte sich anschließend wieder in den Zug retten, berichtet die Polizei. Durch die Schläge habe der 41-Jährige nicht unerhebliche Verletzungen an den Armen und im Gesicht erlitten. 

Der Haupttäter war nach Angaben der Polizei in Begleitung eines zweiten Mannes, der ihn bei der Tat unterstützte. Ein Fußballbezug könne ausgeschlossen werden. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen hat zudem ergeben, dass es einen noch unbekannten Zeugen gibt, der die Tat mitbekommen haben müsste.

Polizei bittet um Mithilfe

Die Bundespolizeiinspektion Münster bittet etwaige Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer: 0800-6 888 000 (kostenfreie Servicenummer) zu melden. Die gesuchten Personen werden von der Polizei wie folgt beschrieben:

Haupttäter: 170-175 cm groß, um die 30 Jahre alt, kurz rasierte, vermutlich dunkle Haare, ohne Bart und Brille, Tätowierung vom Hals bis zum linken Oberarm, osteuropäisches bzw. südländisches Erscheinungsbild, trug ein weißes T-Shirt, eine schwarze Jogginghose und schwarze Turnschuhe.

Mittäter: ca. 180 bis 185 cm groß, dunkle, vermutlich schwarze, zurückgegelte Haare, trug eine schwarze (Leder-) Jacke, Jeans und weiße Sneaker.

Freundin: dürfte zwischen 170 und 175 cm groß sein, lange blonde Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, sprach hochdeutsch, trug eine Jacke mit einem Leopardenmuster, führte einen Buggy mit einem ca. 1-2 Jahre alten Kind darin.

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