Mo., 28.11.2016

Auffahrunfall bei Tönnishäuschen Abbiegenden Streuwagen übersehen

Der Fahrer hatte nach Lage der Dinge den ihm vorausfahrenden Streuwagen der Stadt übersehen und war aufgefahren. Sein Auto landete im Graben.

Der Fahrer hatte nach Lage der Dinge den ihm vorausfahrenden Streuwagen der Stadt übersehen und war aufgefahren. Sein Auto landete im Graben. Foto: Jörg Pastoor

Tönnishäuschen - 

Glück hatte ein Audi-Fahrer am Montagmorgen auf der L 586 bei Tönnishäuschen. Auf dem Weg nach Sendenhorst hatte er einen vor ihm gerade abbiegenden Streuwagen der Umweltbetriebe übersehen. Die Salzschnecke des Lkw riss Front, Scheibe und Dach des Kombis auf, der Mann erlitt aber verhältnismäßig leichte Verletzungen.

Von Jörg Pastoor

Aus Unachtsamkeit endete am Montagmorgen das Überholmanöver eines Mannes bei Tönnishäuschen: Der 30-jährige Fahrer aus Lippstadt übersah laut Polizei einen vor ihm auf der Landesstraße 586 Richtung Sendenhorst fahrenden Streuwagen der Ahlener Umweltbetriebe. Dessen Fahrer hatte das Tempo gesenkt, um auf seiner morgendlichen Tour in den Nienholtweg einzubiegen. Der Audi rammte die Salzschnecke, nachdem er drei vor ihm fahrende Autos überholt hatte; mit aufgerissener Front rutschte der Avant nach rechts in den Straßengraben. Der Mann am Steuer erlitt Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Wegen des Frostwetters war der Streudienst wie immer früh morgens von der Alten Beckumer Straße ausgerückt. Der Fahrer des Lkw kam um 9.40 Uhr gerade vom Kreisverkehr Tönnishäuschen und wollte zurück in die Stadt fahren, als der Mann in seinem Wagen mit Münsteraner Kennzeichen in seinem Rückspiegel auftauchte, wie er seinem Einsatzleiter während der Unfallaufnahme erzählte.

Die Salzschnecke des Streuwagens ist abgerissen.

Die Salzschnecke des Streuwagens ist abgerissen. Foto: Jörg Pastoor

Der ebenfalls Richtung Sendenhorst fahrende Lastwagen eines Ahlener Baustoff-Handels und zwei Pkw kamen noch rechtzeitig zum Stillstand. Der Audi-Fahrer hatte den abbiegenden Stadt-Streuer aber wohl übersehen. Der Wagen rammte den Streumechanismus, hatte offenbar keinen Kontakt mit dem Chassis des Lkw, der ansonsten äußerlich unbeschädigt wirkte.

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Der Mann hatte wirklich Glück im Unglück.

Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Wittenbrink

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Der Kühlergrill des Audi hingegen war zertrümmert, der linke Kotflügel aufgerissen. Der Streuvorsatz prallte zudem noch auf den linken Rand der Frontscheibe und zerstörte sie, auch das Dach des Audi war aufgerissen. „Der Mann hatte wirklich Glück im Unglück“, sagte Einsatzleiter Thomas Wittenbrink zur „AZ“, „er hat noch nach rechts ausweichen können und nur die Streuschnecke getroffen.“ Zudem sei der Wagen nach dem Aufprall noch zum Stehen gekommen. Der Airbag habe nicht ausgelöst.

Die Verletzungen des Fahrers waren nach erster Einschätzung des Rettungsdienstes nicht allzu schwer. Er wurde vorsorglich ins St.-Franziskus-Hospital gebracht. Den Sachschaden beziffert die Polizei nach ersten Schätzungen auf rund 15 000 Euro.

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