Mi., 11.01.2017

Kurzschluss ausgelöst Wetterballon verfängt sich in Oberleitung

Ein Wetterballon löst einen Kurzschluss in einer Oberleitung im Münsterland aus. Skurril.

Ein Wetterballon löst einen Kurzschluss in einer Oberleitung im Münsterland aus. Skurril. Foto: dpa (Symbolbild)

Die Chance, dass sich ein geplatzter Wetterballon in einer Oberleitung verfängt, ist äußerst gering. Aber sie ist gegeben, wie ein Vorfall am Mittwochmorgen auf der Bahnstrecke zwischen Appelhülsen und Bösensell beweist.

Von Eva Paetow

Von sich in Oberleitungen verfangenden Ästen hat man schon häufiger gehört. Dass sich aber ein Ballon, genauer ein Wetterballon , in einer eben solchen verfängt, das ist als skurrile Seltenheit zu verbuchen.

Genau so etwas ist am Mittwochmorgen im Münsterland geschehen. Auf der Bahnstrecke zwischen den Nottulner Ortsteil Appelhülsen und Senden-Bösensell haben sich offenbar die Reste eines Wetterballons in der Oberleitung verfangen. Dort lösten sie einen Kurzschluss aus. Betroffen waren die Linien der Strecken RE2 und RE42.

Oberleitung als Landeplatz

Es kam zu Verspätungen von ca. 15 Minuten, weil die Züge beider Richtungen über das noch funktionierende Gleis geleitet werden mussten. Seit Entfernen des Ballons läuft der Bahnverkehr wieder problemlos.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge steigen die Ballons auf eine Höhe von 30 Kilometern, wo sie dann nach einiger Zeit platzen. Es öffnet sich ein kleiner Fallschirm, sodass der Ballon samt Sonde gemütlich zu Boden trudelt.

Allein, dieses Mal hat er sich einen ziemlich ungeeigneten Landeplatz ausgesucht.

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