Mo., 20.03.2017

Plakate zum Katholikentag Pressefotos thematisieren die Suche nach Frieden

Bischof Felix Genn, Anne Hakenes (Trägerverein), ZdK-Präsident Thomas Sternberg und Jens Kallfelz (Agentur „Kopfkunst“) vor einem Plakat mit friedlichen Demonstranten.

Bischof Felix Genn, Anne Hakenes (Trägerverein), ZdK-Präsident Thomas Sternberg und Jens Kallfelz (Agentur „Kopfkunst“) vor einem Plakat mit friedlichen Demonstranten. Foto: Gunnar A. Pier

Münster - 

Das Hawerkamp-Gelände hinter der Halle Münsterland gilt als Ort der Kreativität - Kirche vermutet man hier weniger. Doch genau dort fiel am Montag der Startschuss der Werbekampagne für den Katholikentag 2018 in Münster - mit überraschenden Plakatmotiven. 

Von Johannes Loy

14 Monate vor Beginn des 101. Katholikentags in Münster gingen Initiatoren und Werbefachleute am Montag bewusst dort hin, „wo Münster etwas ruppiger aussieht“. So charmant formulierte es Thomas Sternberg, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), vor einer ansehnlichen Presseschar.

Freilich ist das bemalte und beklebte Künstler-Viertel im wilden Gelände hinter der Halle Münsterland zugleich ein Ort für Kreativität. In der Ausstellungshalle „Am Haverkamp“ galt es nun, die Werbelinie für den Katholikentag vorzustellen, der unter dem Leitwort „Suche Frieden“ steht.

Fotostrecke: Vorstellung der Plakate für den Katholikentag 2018

Was sich die Agentur „Kopfkunst“ ausgedacht hat, verdient die Prädikate „überraschend“ und „kraftvoll“. Zunächst sind da die weißen Segel. Sie stehen auf den Werbeplakaten für „Hoffnung, ein Aufbrechen und Vorwärtsgehen“, wie der Geschäftsführer der Agentur, Jens Kallfelz, erklärte. Das Leitwort steht in Großbuchstaben, daneben findet sich ein stilisiertes Segel.

Hinzu kommen aktuelle Presse-Bilder aus dem Weltgeschehen, die Friedensbotschaften vermitteln. Zu sehen ist der ehemalige US-Präsident Obama, der bei seiner Abschiedsrede weint, oder ein Adler, der sich auf einem Militärstützpunkt eine Drohne greift. Zu sehen sind auch Demonstranten, die sich friedlich gegen Gewalt stemmen.

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Foto: Gunnar A. Pier

Die Werbelinie sei ein „Hingucker“, lobt der Bischof von Münster, Felix Genn: „Die Kirche ist nicht weltfremd und aus der Zeit gefallen, sondern steht mitten in dieser Welt.“ Bis 2018 können sich die Bildmotive je nach Lage ändern. Die rund 12 000 Pfarrgemeinden werden demnächst mit den Bildmotiven und Info-Broschüren versorgt. In größeren Städten dürften sie an den Bahnhöfen zu sehen sein. Als markante Einladung nach Münster.

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